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Uni-Ärzte warnen vor Stellenkürzungen

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Uni-Ärzte warnen vor Stellenkürzungen
© UVK Schleswig-Holstein

Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) ist eine Debatte über den Abbau von Ärztestellen entbrannt. In einem Brief an die Landespolitik hatten Mediziner des Krankenhauses gewarnt, dass 90 von knapp 1.700 ärztlichen Vollzeitstellen gestrichen werden solten. Das wähend der Corona-Pandemie gewachsene Defizit solle durch massiven Personalabbau verringert werden, zitieren die Kieler Nachichten aus dem Schreiben. 

Gestern erklärte das UKSH, dass der vom Vorstand vorgelegte und vom Aufsichtsrat genehmigte Plan 2022 das Ziel des UKSH für das laufende Jahr von der Belegungssituation abhängig gemacht habe. "Ziel war, das finanzielle Defizit des UKSH zu minimieren. Unter der Annahme, dass sich die Corona-bedingte Minderung von Patientenzahlen fortsetzen würde, ist die Reduktion von 90 Ärztestellen vom Vorstand des UKSH in die Planung aufgenommen worden. Da die Pandemielage jedoch besondere Unsicherheiten für die Leistungsplanungen von Kliniken bringt, wurde diese Verringerung der Arztstellen unter ein Moratorium gestellt, um im Verlauf der Pandemie und in Abhängigkeit von der Entwicklung nach einer Entspannung der Infektionslage flexibel reagieren zu können." Das UKSH stelle in Abhängigkeit der tatsächlichen Leistungsentwicklung und der Reform des DRG-Systems sicher, dass auch zukünftig das für die Versorgung der Patienten notwendige ärztliche Personalbudget jederzeit zur Verfügung gestellt werde. 

Wie die Kieler Nachrichten weiter berichten, sicherten die Vertreter von CDU, Grünen, SPD und FDP den Ärzten ihre Unterstützung zu. Es gebe keine Notwendigkeit des Personalabbaus, heißt es aus der Union.

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