Stefanie Weber übernimmt ab November das Amt der Vizepräsidentin des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Sie folgt auf Werner Knöss, der nach langjähriger Tätigkeit für das Institut in den Ruhestand geht. Das teilt das BfArM mit. Zu Webers künftigen Themenfeldern gehören die Digitalisierung und die Nutzung von Gesundheitsdaten.
Wechsel an der BfArM-Spitze
Zuletzt leitete sie die Abteilung „Kodiersysteme und Register“ beim BfArM. In dieser Funktion verantwortete sie Tätigkeiten zur semantischen Interoperabilität, zu medizinischen Terminologien und Klassifikationen sowie zur europäischen Zusammenarbeit bei Gesundheitsdaten.
Zu den Vorhaben in ihrem Verantwortungsbereich gehörte auch die Entwicklung des Organspende-Registers. Über ihre bisherigen Aufgaben war Weber mit unterschiedlichen Fachbereichen des Instituts und deren regulatorischen Aufgaben verbunden.
Gesundheitsdaten gewinnen für BfArM an Bedeutung
Mit dem Wechsel im Vizepräsidentenamt rücken zugleich Aufgaben rund um Digitalisierung und Gesundheitsdaten in den Fokus. Neben seinen regulatorischen Aufgaben befasst sich das BfArM mit der sicheren Nutzung von Gesundheitsdaten und der Weiterentwicklung regulatorischer Rahmenbedingungen auf nationaler und europäischer Ebene.
Dazu zählen die Umsetzung des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS), der Ausbau interoperabler Datenstrukturen und der Einsatz datenbasierter Methoden für Forschung, Gesundheitsversorgung und Arzneimittelsicherheit.
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