Die dritte Digitalradar-Erhebung steht bevor: Bis Mitte März sollen Krankenhäuser ihren Digitalisierungsstand melden. Neu sind Fragen zu Interoperabilität, Telematikinfrastruktur (TI) 2.0 und künstlicher Intelligenz (KI).
Die dritte Erhebungsphase des Digitalradars für deutsche Krankenhäuser steht kurz bevor. Das teilte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in einem Webinar mit.
Ziel ist es, den aktuellen Stand der digitalen Reife erneut zu erfassen und die Entwicklungen seit den vorherigen Erhebungen abzubilden. Die Vergleichbarkeit über alle Erhebungszeitpunkte soll gesichert werden, gleichzeitig werden neue Aspekte der Digitalisierung berücksichtigt.
15 neue Fragen
Die dritte Digitalradar-Erhebung knüpft an die Messungen von 2021 und 2024 an. Sie erfasst erneut den Digitalisierungsstand deutscher Kliniken und ermöglicht eine Bewertung der Effekte des Krankenhauszukunftsfonds (KHZF). Alle KHZF-geförderten Einrichtungen sind zur Teilnahme verpflichtet.
„Uns ist bewusst, dass die Reifegradmessung Aufwand bedeutet. Aber sie ist notwendig für ein vollständiges Bild“, sagte Thomas Renner vom BMG.
Die Erhebung nutzt den bewährten, leicht weiterentwickelten Fragebogen. Er erlaubt die Bewertung technischer Systeme sowie ihrer Integration in klinische Prozesse. Neu hinzugekommen sind 15 Fragenstellungen, etwa zur Interoperabilität.
Frist bis Mitte März
Der Stichtag für den Digitalisierungsstatus ist der 1. März. Die Datenerhebung läuft bis zum 18. März. Die Auswertung soll bis Sommer 2026 abgeschlossen sein.
cs

