Healing Campus

Charité schließt Dialogverfahren ab

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Charité schließt Dialogverfahren ab
© GettyImages/Zephyr18

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat das wettbewerbliche Dialogverfahren für die Entwicklung einer städtebaulichen Vision des Campus Benjamin Franklin (CBF) abgeschlossen. Wie die Charité mitteilt, habe das Konzept des Schweizer Planungsteams Gmür/Schifferli überzeugt. Es erfülle die Ziele, den Charakter des Ortes zu erhalten, die nutzbare Fläche zu erhöhen und die Anforderungen an Landschaftsplanung, Denkmalpflege sowie Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Der Entwurf stärke die Einzigartigkeit des CBF und schaffe mit der Erweiterung der Campusstruktur die bauliche Grundlage für die Medizin der Zukunft. Darüber hinaus bliebe die Sichtbarkeit des historisch bedeutsamen Hauptgebäudes, das 1968 als modernstes Großklinikum Europas eröffnet wurde, erhalten, begründet die Charité die Entscheidung. 

Der ausgewählte Entwurf sieht einen 16-geschossigen Neubau am Hindenburgdamm vor. Insgesamt sollen die Gebäude kompakt im Norden angeordnet und mit dem Hauptgebäude verbunden werden. Gleichzeitig berücksichtige das Konzept die Grünflächen. Durch die Gebäudeanordnung könne im Süden eine Parklandschaft entstehen. Diese soll das Herzstück des grünen Campus bilden, der zu einem Healing Campus – einem lebenswerten gesundheitsfördernden Stadtraum – modifiziert werden soll. Zudem sollen natürlich belichtete Räume die Gebäudestrukturen bestimmen. Das städtebauliche Konzept thematisiere Nachhaltigkeit, Flexibilität sowie Mobilität und die verkehrstechnische Entflechtung der verschiedenen Zugänge. Alle Komponenten korrespondierten mit dem Anspruch der Charité, bis 2050 klimaneutral zu sein, heißt es in der Mitteilung.  

Im Anschluss an das wettbewerbliche Dialogverfahren soll mit der Vertiefung des städtebaulichen Gesamtkonzeptes begonnen werden. Ziel sei, eine neue Bauleitplanung für das Campusgelände mit Bezirk und Senat zu erarbeiten. Parallel dazu werde das Landesdenkmalamt in diesem Jahr ein Modellverfahren für den weiteren Umgang mit dem „Mäusebunker“ angehen. 

Autor

 Anika Pfeiffer

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