Franziska Kronsbein ist seit Oktober Kaufmännische Direktorin der Mediclin Deister Weser Kliniken in Bad Münder.
Sie folgt auf Karin Lüpken, die die Klinik Ende März verlassen hatte. Kronsbein war bereits seit April als Klinikmanagerin am Standort tätig, heißt es in einer Pressemitteilung von Mediclin.
In ihrer bisherigen Funktion begleitete sie vor allem den Aufbau und die Weiterentwicklung der noch jungen Fachbereiche Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (HNO) und Urologie. Mit dem Wechsel in die kaufmännische Direktion übernimmt Kronsbein nun die Leitung des Mediclin-Standorts.
Vor ihrem Wechsel nach Bad Münder arbeitete Kronsbein als stellvertretende Kaufmännische Direktorin in der Mediclin Hedon Klinik in Lingen. Zuvor war sie im Mediclin Müritz Klinikum in der Projektkoordination und Organisationsentwicklung tätig. Ihre berufliche Laufbahn im Gesundheitswesen begann sie bei Helios als Trainee und Juniormanagerin im Klinikmanagement.
Ausbau von HNO und Urologie
Zu Kronsbeins Aufgaben in Bad Münder gehörte in den vergangenen Monaten die Weiterentwicklung der Strukturen in den neuen Rehabilitationsbereichen HNO und Urologie. Für die urologische Rehabilitation hat die Klinik den Aufbau bereits vorangetrieben. Im HNO-Bereich entstanden Kooperationen mit örtlichen Hörakustikern. Zudem baute die Klinik Kontakte zu Zuweisern aus, darunter zur Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Für beide neuen Fachbereiche wurden Rehabilitationskonzepte erarbeitet.
In den kommenden Monaten sollen weitere Kooperationen hinzukommen und bestehende Netzwerke ausgebaut werden.
Mediclin Deister Weser Kliniken in Bad Münder
Am Standort Bad Münder sind die Rehabilitationsbereiche HNO, Urologie sowie Psychosomatik und Verhaltensmedizin angesiedelt. Hinzu kommt die Akutpsychosomatik. Die Fachbereiche verteilen sich auf zwei baulich getrennte Gebäude.
In den vergangenen Monaten wurde nach Angaben des Unternehmens insbesondere die bereichsübergreifende Zusammenarbeit in der Psychologie weiterentwickelt. Neu hinzugekommen ist außerdem Musiktherapie. Sie kommt unter anderem in der Psychosomatik sowie im HNO-Bereich bei Tinnitus, Schwindel und im Zusammenhang mit der Cochlea-Implantat-Versorgung zum Einsatz.
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