Konnektorentausch

KBV lehnt Schiedsspruch ab und verlangt volle Kostenübernahme

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KBV lehnt Schiedsspruch ab und verlangt volle Kostenübernahme
© GettyImages/ivstiv

Der vom Bundesschiedsamt festgelegte Betrag von 2.300 Euro pro Praxis für den Konnektorentausch reiche nicht aus, erklärt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). Sie hat dem Schiedsspruch nicht zugestimmt. Die Krankenkassen vertreten hingegen die Auffassung, dass der Betrag mehr als ausreichend ist. Die Gesellschafterversammlung der Gematik hatte Ende Februar den Austausch der Konnektoren beschlossen. Basis des Beschlusses war die Aussage der Gematik, dass es nach Rücksprache mit den Herstellern und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) keine Möglichkeit gebe, dass der Konnektor bis zum Übergang in die Telematikinfrastruktur (TI) 2.0 betriebsfähig bleibe. Die KBV ist hingegen der Meinung, dass ein Austausch nicht nötig ist. 

KBV beruft sich auf IT-Magazin c`t

Grundlage für die Annahme der KBV ist offenbar ein Artikel des IT-Fachmagazin c`t. Die Redakteure hatten einen Konnektor „aufgeschraubt“ und nachgeschaut, ob es stimme, dass der Austausch der Konnektoren laut gematik „alternativlos“ sei. Das Fazit der Redaktion lautete: „Setzt man für drei gSMC-K-Karten einen Herstellungspreis von zusammen 30 Euro an, ließen sich pro ausgetauschter KoCoBox etwa 1556 Euro sparen. Bei den Arbeitskosten für den Kartentausch, Aufspielen neuer Firmware, Rekonfiguration der Praxis-IT sowie An- und Abfahrt unterstellen wir in etwa dieselben wie bei der Kalkulation für den Konnektortausch von CGM.“

Autor

 Jens Mau

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