Jahresbilanz

Kliniken Südostbayern erzielen positives Ergebnis

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Kliniken Südostbayern erzielen positives Ergebnis

Die Kliniken Südostbayern AG (KSOB) hat auch das Jahr 2019 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. KSOB-Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Gretscher betonte, dass der Klinikverbund in kommunaler Trägerschaft der beiden Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land nach einem stabilisierenden 2018 ein wirtschaftlich gut berechenbares Jahr erlebt habe.

Dass die letzten zehn Jahre eine stabile Grundlage für die Arbeit und Weiterentwicklung der Klinikstandorte bilden, betonten Aufsichtsratsvorsitzender Siegfried Walch, Landrat des Landkreises Traunstein und sein Stellvertreter Bernhard Kern, Landrat des Landkreises Berchtesgadener Land. Im vergangenen Jahr hätten die Kliniken wieder wirtschaftlich agiert, zitiert der Berchtesgardener Anzeiger Walch. Die Landkreise stützten Zukunftsinvestitionen jährlich mit mehreren Millionen Euro. Traunstein habe 2019 Investitionszuschüsse von zwei Millionen Euro, der Nachbarlandkreis von einer Million Euro gegeben, dazu eine Krankenhausumlage von mehreren Millionen Euro. Die AG habe einen Jahresüberschuss von 257.161 Euro und einen Bilanzgewinn von 630.000 Euro erzielt, heißt es weiter in dem Zeitungsbericht. Damit habe man die schwarze Null gehalten. 

Die Patientenzahlen der Kliniken Südostbayern lagen 2019 auf einem stabil hohen Niveau: Rund 60.000 Patienten wurden stationär betreut, rund 100.000 Menschen ambulant versorgt. Außerdem verzeichneten die Geriatrischen Rehabilitationen in den Kreiskliniken Berchtesgaden und Trostberg je 1.000 Patienten. Der Klinikverbund verfügt über 1.250 stationäre und 34 teilstationäre Betten, hinzu kommen 62 Betten in der Geriatrischen Rehabilitation. 

Zudem seien Investitionen in die medizinische Infrastruktur getätigt und zertifizierte Fachzentren geschaffen worden. Weiterhin seien 2019 diverse umfangreiche Sanierungs- und  Neubaumaßnahmen wie der Neubau am Klinikum Traunstein oder die Sanierungsarbeiten an der Kreisklinik Vinzentinum Ruhpolding auf den Weg gebracht worden, erklärte Gretscher. "Ein weiterer bedeutender Schritt Richtung Zukunftsfähigkeit war 2019 die im Zuge der Digitalisierungsoffensive erfolgte Einführung der digitalen Fieberkurve in der Kreisklinik Bad Reichenhall, dem Pilothaus werden die anderen Standorte in diesem und dem nächsten Jahr folgen“, sagte er.

Für das laufende Jahr blieb der Vorstandsvorsitzende hinsichtlich der Finanzen auch angesichts der Anforderungen durch die Corona–Pandemie vorsichtig. "Wichtig ist in einer derartigen Pandemie-Situation die Sicherstellung der medizinischen Versorgung. Wir können zum momentanen Zeitpunkt natürlich noch nicht abschätzen, welche Auswirkungen die notwendigen organisatorischen, personellen und materiellen Veränderungen dieser Corona-Krise am Ende des Jahres 2020 auf unsere Wirtschaftszahlen haben wird."

Autor

 Christina Schröder

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