Corona- und Energiekrise

Klinikum Bayreuth rutscht immer tiefer in die roten Zahlen

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Klinikum Bayreuth rutscht immer tiefer in die roten Zahlen
© Klinikum Bayreuth

Wie viele andere Kliniken lassen die Folgen der Pandemie, höhere Energiepreise, die Inflation und steigende Personalkosten auch das Klinikum Bayreuth immer tiefer in die roten Zahlen rutschen. 

Alexander Mohr, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums, präsentierte die Zahlen: Mit mehr als doppelt so hohen Energiekosten müsse das Klinikum Bayreuth im kommenden Jahr rechnen, also sieben statt 3,5 Millionen Euro, berichtet der Nordbayerischer Kurier. Die vom Bundestag beschlossene Entlastung für Gaskunden sei da schon berücksichtigt. 

Bei den stark steigenden Sachkosten erwartet Mohr eine weitere Mehrbelastung fürs Klinikum in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro. Das Klinikum leide wegen hoher Personalausfälle und Restriktionen immer noch finanziell unter den Folgen der Pandemie – Mohr erwartet sieben Millionen Euro Mehrbelastung im kommenden Jahr. In den schwierigen Pandemiejahren konnte das Klinikum keine Rücklagen bilden. „Wir rutschen tiefer in die roten Zahlen“, sagte Mohr. Eine Prognose für den Abschluss 2022 gab er jedoch noch nicht. 

Autor

 Christina Spies

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