Bahn frei für ambulantes Modellprojekt

Krankenhaus Oberkirch schließt früher

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Krankenhaus Oberkirch schließt früher
© © iStock.com/Kwangmoozaa

Der Betrieb im Oberkircher Krankenhaus wird zum 3. September eingestellt. Grund dafür sind Personalausfälle. Ursprünglich sollte der Betrieb bis Ende September laufen, die Räumlichkeiten dann Schritt für Schritt in ein Zentrum für Gesundheit umgewandelt werden. 

Das Klinikum hat zuletzt verstärkt Leihkräfte eingesetzt, da es aber weitere kurzfristige Ausfälle im ärztlichen Dienst gab, sei es nicht mehr möglich den Betrieb den gesamten Monat September aufrecht zu erhalten. Ab Oktober wird das Angebot mit einer orthopädischen Praxis des MVZ Ortenau mit einer BG-Zulassung, einer Notfallsprechstunde sowie einem Hebammenstützpunkt starten. Wie die Badischen Neuesten Nachrichten berichten, beginnen im Hauptteil des Gebäudes auch Sanierungsarbeiten, ab März 2023 soll dann ein Pflege- und Betreuungsheim mit 44 stationären Pflegebetten eröffnet werden. Ein Teil dieser Betten soll als "Genesungsbetten" genutzt werden. Diese sind für Patienten, die nach einer Operation noch Pflege benötigen, ohne jedoch auf die stationären Strukturen einer Klinik angewiesen zu sein. „Das neue Konzept der Genesungsbetten hat bundesweit Pilotcharakter und steht für die enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung“, so Klinikgeschäftsführer Christian Keller.

Die Schließung des Oberkircher Standorts ist Bestandteil der "Agenda 2030" des Ortenau Klinikums. Die Entscheidung vier statt neun Standorte zu unterhalten, fiel bereits im Juli 2018. Als Grund wurde unter anderem genannt, dass die flächendeckende Patientenversorgung auf hohem Niveau sichergestellt werden solle. Der Standort in Gengenbach wurde bereits 2018 geschlossen.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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