Das Krankenhaus Weilheim-Schongau stellt die Geschäftsführung neu auf: Claus Rauschmeier ergänzt künftig als zweiter Geschäftsführer die bisherige Leitung durch Thomas Lippmann.
Der bisherige stellvertretende Geschäftsführer Claus Rauschmeier der Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH soll künftig neben dem bisherigen alleinigen Geschäftsführer, Thomas Lippmann, gleichberechtigter Geschäftsführer sein. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, habe das der Aufsichtsrat des Hauses vergangene Woche auf Lippmanns persönlichen Wunsch beschlossen.
Grundsätzlich sei die Entscheidung an die derzeitige Konstellation der Leitung mit Lippmann und Rauschmeier sowie deren aktueller Vertragslaufzeit gebunden. Ausschlaggebend seien neben der klaren Initiative der Führung auch die langjährige Berufserfahrung beider Geschäftsführer gewesen. Und das Modell sei wirtschaftlich, da es die Personalausgaben für die Geschäftsführung senke.
Hintergrund der Doppelspitze
Nach einem größeren medizinischen Eingriff wolle Lippmann seine Tätigkeit zeitlich reduzieren. Während einer Operation mit anschließender Rehabilitation sei der 48-Jährige im Laufe des Jahres 2025 für mehrere Wochen nicht im Dienst gewesen. In dieser Zeit habe Rauschmeier die Geschäfte der GmbH fortgeführt; seine Aufgaben gehen somit schon seit Längerem über das Amt eines Stellvertreters hinaus.
In den vergangenen Jahren hat der 60-Jährige außerdem den Transformationsprozess der Gesellschaft gesteuert – darunter die Umwandlung des ehemaligen Schongauer Krankenhauses in das Gesundheitszentrum „SOGesund“ und die Vorbereitung des Weilheimer Krankenhauses als künftigen Akutversorger.
Starkes mittleres Management als Backup
„Wir sehen darin eine zukunftsweisende Lösung, die nicht nur die Kontinuität sichert, sondern auch die Effizienz steigert“, betont Landrätin und Aufsichtsratsvorsitzende Andrea Jochner-Weiß. „Die Geschäftsführung kann auf ein starkes mittleres Management zurückgreifen, das bereits in der Übergangsphase hervorragende Arbeit geleistet hat.“
ab

