Verbund der Schwester Euthymia-Stiftung

Krone folgt auf Muhle, Meyer übernimmt Cloppenburg

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Geschäftsführungen Verbund der Schwester Euthymia-Stiftung
Krone und Meyer übernehmen Führungspositionen im Verbund der Schwester Euthymia-Stiftung. Muhle geht nach 40 Jahren in den Ruhestand. © Getty Images | sakchai vongsasiripat

Im Verbund der Schwester Euthymia-Stiftung stehen Führungswechsel an: Aloys Muhle verabschiedet sich nach über 40 Jahren aus dem St. Marienhospital Vechta. Andreas Krone übernimmt seine Position, während Thomas Meyer künftig die Geschäftsführung des St. Josefs-Hospitals Cloppenburg leitet.

Aloys Muhle, Geschäftsführer der St. Marienhospital Vechta Lohne gemeinnützige GmbH, wird zum 31. März in den Ruhestand eintreten. Er ist seit 2014 als Geschäftsführer des Krankenhauses Vechta tätig. Außerdem trägt er als Projektleiter die Verantwortung für die bauliche Zusammenlegung der Krankenhäuser Vechta und Lohne. 

Muhle ist seit über vierzig Jahren im St. Marienhospital Vechta tätig. Nach seiner Ausbildung zum Krankenpfleger hat er verschiedene Leitungspositionen, zunächst in der Pflege, nach seinem Studium zum Betriebswirt (VKD) im Krankenhausmanagement innegehabt.

„Es fällt mir nicht leicht, nach dieser langen Zeit aufzuhören. Andererseits ist der Zeitpunkt – ein wohlaufgestelltes und auf alle Reformen gut vorbereitetes Krankenhaus, das kurz vor dem tatsächlichen Beginn einer großen Baumaßnahme steht – für mich und die Sache der richtige“, so Muhle. 

Krone übernimmt für Muhle

Sein Nachfolger wird Andreas Krone, der seit April 2020 Geschäftsführer der St. Josefs-Hospital Cloppenburg gemeinnützige GmbH ist. Er kennt das Krankenhaus Vechta aus früheren Tätigkeiten, unter anderem als Klinikmanager. 

Krone war nach seinem Studium zum Diplom-Kaufmann mehrere Jahre in der Wirtschaftsprüfung für Krankenhäuser tätig, anschließend wechselte er nach Vechta. Seit 2011 ist er als Prokurist und Klinikmanager im Krankenhaus Cloppenburg tätig, seit 2020 als Geschäftsführer der St. Josefs-Hospital Cloppenburg gemeinnützige GmbH tätig. 

„Ich bin seit 2011 im Krankenhaus Cloppenburg, zunächst als Klinikmanager, derzeit als Geschäftsführer. Im St. Josefs-Hospital habe ich eine gute Zeit erlebt. Das umfasst auch die Schwierigkeiten, die es gab und in Teilen noch gibt, denn wir sind ihnen mit großem Zusammenhalt und in enger Zusammenarbeit aller Mitarbeiter und Gesellschafter begegnet. Der Zeitpunkt für einen Neustart ist günstig. Auf die Aufgabe im Krankenhaus Vechta freue ich mich sehr“, sagt Krone.  

Meyer wird Geschäftsführer des Krankenhauses Cloppenburg

Auch das Krankenhaus Cloppenburg hat seit kurzem eine erweiterte Gesellschafterstruktur. Zu den Eigentümern zählen neben der Schwester Euthymia-Stiftung und der Stiftung St. Josef Stift der Landkreis und die Stadt Cloppenburg. Hier wird die Geschäftsführung Thomas Meyer, seit 2015 Geschäftsführer des St. Franziskus-Hospitals Lohne, übernehmen. Er hat in Lohne unter anderem neue Leistungsbereiche aufgebaut. Meyer stammt ursprünglich aus dem Landkreis Cloppenburg. 

Meyer war nach einem Dualem Studium mit der Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann und Studium der Betriebswirtschaftslehre zum Betriebswirt (BA) und anschließendes Fachholschulstudium zum Diplom Kaufmann zunächst nach einer Zwischenstation im Controlling sowie als Verwaltungsdirektor des St. Franziskus-Hospitals Lohne und Stiftungsvorstand der Stiftung St. Elisabeth-Haus tätig. Seit 2015 ist er Geschäftsführer des St. Franziskus-Hospitals Lohne. 

„Ich habe einen Großteil meines Berufslebens im Sozialen und Medizinischen Versorgungszentrum in Lohne verbracht. Der Abschied fällt nicht leicht, gleichzeitig freue ich mich auf die Aufgabe in Cloppenburg. Neben der Weiterentwicklung des Krankenhauses ist mir sehr an einer stärkeren Vernetzung mit den weiteren Hospitälern im Landkreis gelegen“, betont Meyer. 

Neue Leitung für das Franziskus-Hospital Lohne

Mit dem Wechsel Meyers wird die Leitung des St. Franziskus-Hospitals ebenfalls neu geregelt werden. Die Gesellschaftervertreter – aus Ortsstiftungen, Landkreis und Stadt Cloppenburg – haben, wie die Schwester Euthymia-Stiftung, ihre Zustimmung erteilt. Die vorgenommenen Änderungen in den Geschäftsführungen zielen auf eine stabile und verlässliche Weiterentwicklung der Häuser ab. Alle Beteiligten seien mit dem Verbund und seinen Krankenhäusern vertraut, daher entfalle eine längere Einarbeitungszeit, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbunds.

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