18. Deutscher Reha-Tag

Leistungen besser vergüten

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Leistungen besser vergüten
© Waldburg-Zeil Kliniken

Reha sei das geeignete Instrument sei, um die gesundheitlichen Probleme von Long-Covid-Patienten und Patienten mit pandemiebedingten psychischen Belastungen zu lindern - so der Tenor beim 18. Deutschen Reha-Tag am 6. Oktober in den Waldburg-Zeil Fachkliniken in Wangen. Zu zeigen, welchen Stellenwert Reha für die Gesellschaft hat, war einmal mehr Ziel der Veranstaltung mit Gästen aus Politik und Verbänden, aber auch mit Kostenträgern und Leistungserbringern - unter anderem Manne Lucha, Minister für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, Peter Weiß, MdB, sowie Petra Krebs, Mitglied des Landtages, und Brigitte Gross, Mitglied des Direktoriums bei der Deutschen Rentenversicherung Bund.

In ihren Vorträgen erläuterten die Chefärzte der Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen, warum und wie Reha die Folgen einer schweren und langfristigen Covid-19-Errkranung lindern und den Weg in einen selbst bestimmten normalen Alltag ermöglichen kann.

In einer Podiumsdiskussion loteten die Chefärzte der Fachkliniken Wangen aus, welche Erfahrungen für das Gesundheitssystem aus der Pandemie gezogen werden können und wie Rahmenbedingungen für eine solide und nachhaltige medizinische Versorgung von Menschen gestaltet sein müssen. Folgende Forderungen leiteten sie daraus ab: 

  1. Zu viele Rehaanträge werden abgelehnt - der Zugang zur Reha muss leichter werden. Wer sie braucht, sollte nicht mehr um sie kämpfen müssen.
  2. Reha-Leistungen müssen besser vergütet werden, denn unter dem aktuellen Preisdumping leiden die Kliniken und ihre Beschäftigten ebenso wie die Patientinnen und Patienten. Dazu gehört auch, dass vor allem unter anderem die Krankenkassen die Reha-Kliniken allein nach den Kosten und nicht nach der Qualität beurteilen.
    Die Politik sehen die Akteure vor allem dann am Zug, wenn es darum geht, den so genannten Genehmigungsvorbehalt der Krankenkassen aus dem Gesetz streichen. "Für eine Reha muss eine ärztliche Verordnung reichen. Das heißt, eine Reha gibt es dann einfach wie ein Medikament in der Apotheke auf Rezept", hieß es bei der Veranstaltung.

Autor

 Lena Reseck

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