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Lörracher Kreiskliniken rechnen mit Defizit

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Lörracher Kreiskliniken rechnen mit Defizit
© malerapaso

Für das laufende Jahr rechnen die Kreiskliniken Lörrach mit einem Defizit in Höhe von 780.000 Euro. Zusammengerechnet mit dem Jahr 2020 hoffe man dank staatlicher Hilfen noch auf ein ausgeglichenes Ergebnis, sagte Geschäftsführer Armin Müller der Zeitung "Die Oberbadische". 

Die Erlösziele seien mit Vorsicht zu genießen. "Noch ist unklar, ob die Leistungsfähigkeit der Kreiskliniken und des St. Elisabethen-Krankenhauses im Laufe des Jahres und inmitten einer dritten Corona-Welle immer gewährleistet sein wird, ob Patienten geplante Krankenhausaufenthalte weiter hinausschieben oder ob wir von Seiten der Politik für dieses Jahr Unterstützung erfahren werden", zitiert das Blatt Müller. Damit die Leistungsfähigkeit für das kommende Jahr erreicht werde, müsse die Verweildauer um zehn Prozent von durchschnittlich 5,8 auf 5,2 Tage reduziert werden - mit Ausnahme der Geriatrie. Bisher seien dafür die Betten in verschiedenen Fachabteilungen eingestreut worden, inzwischen gebe es eine eigene Abteilung mit 36 Plätzen. Dadurch könnte sich für das laufende Wirtschaftsjahr eine höhere Anzahl an zu behandelnden geriatrischen Patienten ergeben, schätzt Müller. 

Bei den Berechnungen wurden auch die aktuellen Hygienevorgaben berücksichtigt, heißt es weiter. Eine Vollbelegung von Dreibettzimmern sei derzeit nicht möglich, die Verringerung der Verweildauer der stationären Patienten solle hier als Ausgleich dienen.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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