Folgen der Flutkatastrophe belasten Klinik

Marien-Hospital Erftstadt meldet Insolvenz an

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Marien-Hospital Erftstadt meldet Insolvenz an
Hauptgründe für die wirtschaftliche Schieflage des Marien-Hospitals Erftstadt sind Medienberichten zufolge stark gestiegene Personal-, Energie- und Sachkosten. © GettyImages.de/hqrloveq

Das Marien-Hospital Erftstadt hat Insolvenz angemeldet. Trotz finanzieller Schieflage bleibt der Krankenhausbetrieb bestehen. Gestiegene Kosten und die Folgen der Flutkatastrophe belasten die Klinik.

Das Marien-Hospital Erftstadt hat Insolvenz angemeldet. Das teilt die Klinik auf ihrer Homepage mit. "Die Insolvenz gibt uns nun die Möglichkeit, in geordneter Art und Weise, unsere Strukturen zu modernisieren und kosteneffektiver zu arbeiten. Deshalb sehen wir die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Insolvenzteam als große Chance an", heißt es dort. Der Krankenhausbetrieb bleibe uneingeschränkt bestehen. Auch die Notaufnahme sei weiterhin geöffnet.

Gestiegene Kosten und Flutfolgen belasten Klinik

Hauptgründe für die wirtschaftliche Schieflage sind Medienberichten zufolge stark gestiegene Personal-, Energie- und Sachkosten. Hinzu kommen die finanziellen Folgen der Flutkatastrophe von 2021. Das Krankenhaus war mehr als zwei Jahre geschlossen und nahm den Betrieb erst im November 2023 nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder auf.

Trotz der Insolvenz seien die Perspektiven positiv. Gemeinsam mit Trägern und weiteren Beteiligten werde an tragfähigen Lösungen gearbeitet.

cs

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