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Neues Herzzentrum in Berlin

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Neues Herzzentrum in Berlin
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Die Charité und das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) vereinen ihre herzmedizinischen Bereiche. Der Senat hat gestern der Errichtung des „Deutschen Herzzentrums der Charité – DHZC“ als gemeinsamen Zentrum zugestimmt. Für das DHZC wird ein Neubau mit einem Mittelvolumen in Höhe von 387 Millionen Euro auf dem Campus Virchow-Klinikum der Charité in Berlin-Wedding entstehen.

Das DHZC soll eine international führende und zukunftsweisende herzmedizinische Einrichtung in Berlin werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Vorgesehen ist, dass das DHZB als Stiftung des bürgerlichen Rechts seinen Krankenhausbetrieb auf die Charité und dort in das neu zu gründende DHZC zum 1. Januar 2022 überträgt. Aus den bisherigen Strukturen der Charité werden die herzmedizinischen Einrichtungen eingebracht. Das neue Zentrum erhält eine besondere Governance, die es der DHZB-Stiftung ermöglicht, bei der strategischen und operativen Steuerung des DHZC aktiv mitzuwirken.

"Mit der Integration des DHZB-Krankenhausbetriebs entsteht das ‚Deutsche Herzzentrum der Charité‘ mit einem hohen Maß an Eigenständigkeit innerhalb der Charité", sagte Prof. Dr. Hans Maier, Präsident des DHZB-Stiftungsrats. Der zukunftsweisende Neubau ermögliche als digitales Modellkrankenhaus die Weiterentwicklung der Herzmedizin in Berlin auf Weltniveau. Der Zweck der Stiftung DHZB – die Förderung des Gesundheitswesens, der Wissenschaft und Forschung im Bereich der kardiovaskulären Medizin – bleibe gewahrt. 

Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité, sprach von einem einmaligen Integrationsprozess und einer großen Chance für Berlin, europaweit Maßstäbe in der Herzmedizin zu setzen.

Autor

 Florian Albert

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