BDPK-Brief an Spahn

Reha-Kliniken fordern mehr Unterstützung

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Reha-Kliniken fordern mehr Unterstützung
Dr. Katharina Nebel, Präsidentin BDPK © Regina Sablotny

Die Ausgleichs- und Zuschlagsregelungen für die Reha-Kliniken sollten präziser und verbindlicher gestaltet werden, fordert der Bundesverband der Privatkliniken (BDPK). Trotz vorhandener Hilfsprogramme geraten bundesweit immer mehr Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen durch Corona in existenzielle Schwierigkeiten, heißt es in einer Pressemitteilung. Hunderte Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen seien in eine bedrohliche finanzielle Schieflage geraten.

"Der gute Wille der Bundesregierung, die Reha in Corona-Zeiten zu stabilisieren, war zwar erkennbar, aber leider ist davon zu wenig in den Einrichtungen angekommen,“ so BDPK-Präsidentin Dr. Katharina Nebel. Die Einrichtungen würden bereits seit drei Monaten auf entsprechende Zahlungen der Krankenkassen warten, zudem sei der Ausgleich nur bis Ende Januar befristet. Laut Gesetz sei eine Verlängerung auf neun Monate grundsätzlich möglich, es fehle lediglich die ministerielle Klarstellung. Auch die per Gesetz eingeführten Zuschläge für Corona bedingte Mehrkosten seien in den Kliniken bisher kaum angekommen, so die BDPK-Präsidentin. Der Zuschlag müsse für jede Einrichtung einzeln und mit jeder Krankenkasse gesondert verhandelt werden. Das sei in Corona-Zeiten jedoch nicht leistbar. Da die Krankenkassenverbände einheitliche Verhandlungen auf Bundes- oder Landesebene ablehnen, weil sie dafür keine gesetzliche Legitimation sehen, müsste der Gesetzgeber die jetzt die Lücke schließen. "Das Gesetz könnte einen verbindlichen Betrag festlegen oder bundesweite Verhandlungen erlauben", so Nebel.

Autor

 Florian Albert

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