Coronakrise

Rückkehr zum Normalbetrieb wird dauern

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Rückkehr zum Normalbetrieb wird dauern
© ©Werner Krueper

Die Kliniken in Hessen sollen langsam wieder zum Normalbetrieb zurückkehren. Der Klinikverbund Hessen verweist indes darauf, dass die Folgen der Coronakrise die Krankenhäuser noch einige Zeit belasten werden. 

Das Virus habe erhebliche Auswirkungen auf den Ablauf und Personaleinsatz in den Kliniken, sagt der Vorstandsvorsitzende Achim Neyer. So seien alle Patienten bei Aufnahme und im Verlauf zu testen und maximal Zweibettzimmer sollen belegt werden. Zudem laufe in vielen Kliniken die Behandlung von Covid- und Non-Covid-Patienten gleichzeitig, müsse aber strikt voneinander getrennt werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Hinzu kämen die Kosten, um die Infektionsgefahr für Personal und Patienten zu minimieren. 

Durch die Rückkehr zum regulären Betrieb könne zudem der Anspruch auf die pauschale Vergütung für die freigehaltenen Betten entfallen. Wegen der Schutzmaßnahmen und Auflagen könnten die ursprünglichen Behandlugskapazitäten jedoch gar nicht erreicht werden. Dafür brauche es einen angemessenen Ausgleich. Der Bundesgesundheitsminister müsse sein Versprechen einlösen, dass keine Klinik wegen Corona in eine finanzielle Krise gerät, so Geschäftsführer Reinhard Schaffert. Der Klinikverbund fordert den Gesetzgeber auf, das Jahr 2020 als Ausnahmejahr hinsichtlich der Krankenhausfinanzierung zu beachten. Bund und Land hätten die Verantwortung dafür, dass die Finanzierung von Gesundheitsleistungen nach der Krise durch die Krankenversicherung möglich bleibe.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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