Sana Kliniken Ostholstein

Sana tritt vom Klinikverkauf zurück

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Sana tritt vom Klinikverkauf zurück

Die Sana Kliniken Ostholstein werden nicht an Ameos verkauft. Trotz eines kontinuierlichen Austauschs und immer wieder entsprechend angepasster Planungen sei es nicht möglich gewesen, eine genehmigungsfähige Konzeption zur Weiterführung der vier Standorte unter neuer Trägerschaft zu entwickeln, heißt es in einer Meldung des Unternehmens. "Natürlich müssen Krankenhäuser vor dem Hintergrund regulatorischer und struktureller Veränderungen im Gesundheitswesen fit für die Zukunft gemacht werden. Allerdings ist es trotz dieser von allen Partnern unterstützten Prämisse mitunter eine schwierige Herausforderung, die gesetzlichen Vorgaben und die kartellrechtliche Umsetzung im Einzelfall dann in einen Ausgleich zu bringen“, so der Vorstandsvorsitzende Thomas Lemke.

Im Oktober 2018 gab Sana bekannt, sich aus der Region Ostholstein zurückzuziehen und die vier Standorte Eutin, Oldenburg, Middelburg und auf Fehmarn an die Schweizer Ameos Gruppe zu verkaufen. Ausschlagebend waren bundespolitische Vorgaben zur Spezialisierung sowie der Wunsch nach regional abgestimmten Versorgungskonzepten. Das Bundeskartellamt äußerte jedoch Bedenken, da ein "Zusammenschluss zu einer erheblichen Behinderung eines wirksamen Wettbewerbs auf dem regionalen Krankenhausmarkt in Ostholstein führen würde", heißt es in dem im Mai 2019 veröffentlichten Fallbericht

Bartels übernimmt

Nun werden die vier Häuser wieder in die Regionalstruktur der Sana Kliniken aufgenommen. Angela Bartels wird die verantwortliche Regionalgeschäftsführerin und übernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat der Sana Kliniken Ostholstein GmbH. Sie ist seit 16 Jahren für die Sana Kliniken im Einsatz und hat zuletzt die Regio Kliniken nördlich von Hamburg auf positiven Kurs gebracht. "Wir werden jetzt die unter den aktuellen Gegebenheiten und politischen Rahmenbedingungen bestmöglichen Strukturen einer nachhaltigen und modernen Versorgung der Bevölkerung zunächst analysieren, eine klare Perspektive für die Zukunft entwickeln und dann entsprechende Maßnahmen umsetzen", so Bartels.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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