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Schwarzwald-Baar Klinikum mit positiver Bilanz

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Schwarzwald-Baar Klinikum mit positiver Bilanz
© Pixabay/geralt

Das Schwarzwald-Baar Klinikum erzielt ein ausgeglichenes Jahresergebnis mit einem Überschuss in Höhe von 372.000 Euro. Der Umsatz ist von 283 Millionen auf knapp 294 Millionen Euro gestiegen, teilt das Klinikum mit. "Damit gehören wir zu der Minderheit der deutschen Krankenhäuser, die ihre Investitionen selbst finanzieren und trotzdem noch schwarze Zahlen schreiben", sagt Dr. Matthias Geiser, Geschäftsführer des Klinikums. 

Allein in die medizinische Versorgung wurden 3,6 Millionen Euro, unter anderem in Sanierungsarbeiten und eine neue Angiographie-Anlage investiert. Auch das Personal wurde aufgestockt, in der Pflege wurden 45 Vollkräfte eingestellt. Die Patienten- und Leistungszahlen sind ebenfalls gestiegen. So wurden im vergangenen Jahr insgesamt 50.252 Patienten stationär und 158.472 ambulant behandelt. Die Liegedauer lag im Durchschnitt bei 5,9 Tagen und die Auslastung bei knapp 75 Prozent. 

Wie sich das laufende Jahr auf die Bilanz auswirke, sei aktuell kaum abschätzbar. Durch die Corona-Pandemie würde das Klinikum erhebliche Leistungseinbußen verzeichnen. Gleichzeitig musste und muss in die Versorgung von Covid-19 Patienten viel investiert werden, um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Auch der Schutz der eigenen Mitarbeiter war in den ersten Monaten ein wichtiges Thema. "Wir müssen leider davon ausgehen, dass der Kliniken-Schutzschirm der Bundesregierung nur teilweise die enormen Kosten und Einbußen ausgleichen wird", so Geiser.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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