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Spahn: "Es gab viel Unbekanntes"

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Spahn: "Es gab viel Unbekanntes"
Jens Spahn © Jens Spahn

Jens Spahn sprich sich für eine zügige Aufarbeitung der Corona-Pandemie aus. In einem Interview mit der Südwest Presse reflektiert der Minister das Handeln in der Pandemiezeit. Ihm zufolge sei es eine gute Idee, wenn der Gesundheitsausschuss zusammen mit Experten eine Evaluation erarbeitet, deren Erkenntnisse zügig umgesetzt werden, um auch für die Zukunft zu lernen. Für Schutzmasken und -materialen werde eine nationale Reserve aufgebaut. Es habe sich gezeigt, dass eine zu große Abhängigkeit von China nicht gut ist. Es gehe um die künftigte deutsche und europäische Außenhandelspolitik.

Grundsätzlich sollte man sehen, was gut funktioniert hat. Spahn räumt ein, dass Entscheidungen jeweils auf Grundlage des jeweils aktuellen Wissensstandes gefällt wurden, es gab viel Unbekanntes und man habe jeden Tag dazu gelernt. Dennoch seien Entscheidungen notwendig gewesen, "Nichthandeln ist in einer Krise keine gute Alternative", so der Minister. 

Durch die Krise habe sich gezeigt, dass gerade bei den Krankenhäusern gute Konzepte für die regionale Versorgung nötig sind. Ob weiterhin alle 2000 Krankenhausstandorte bestehen bleiben sollen, müsse differenzierter betrachtet werden. Die hohe Zahl an Intensivbetten habe sich bewährt. Es sollte nicht mehr jedes Krankenhaus alles machen, vielmehr sollte es Maximalversorger mit klar definierten Aufgaben geben und in der Fläche ein aufeinander abgestimmtes Angebot. 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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