Berlin-Brandenburg

Stationäre Behandlungen rückläufig

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Stationäre Behandlungen rückläufig
© Werner Krüper

In der Metropolregion Berlin-Brandenburg ist die Zahl der vollstationären Fälle im Jahr 2020 um 13,3 Prozent gesunken. Zugenommen hat dagegen das hauptamtliche Personal sowie die Zahl der besetzten Ausbildungsplätze. Das teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. 

Demnach wurden im Jahr 2020 in den 87 Berliner Krankenhäuser 775.041 Patienten vollstationär versorgt. Die Zahl der verfügbaren Betten sank leicht auf 20.584 (minus 52 Betten). Die Zahl der Intensivbetten stieg hingegen um 15,2 Prozent auf 1.583. Die durchschnittliche Bettenauslastung sank um 9,9 Prozentpunkte auf 74,2 Prozent, die Verweildauer blieb unverändert bei 7,2 Tagen. In den Brandenburger Einrichtungen sank die Zahl der verfügbaren Betten um 187 auf 15.020. Die Zahl der Intensivbetten stieg um 27,1 Prozent auf 732. Die durchschnittliche Bettenauslastung sank um 10,8 Prozentpunkte auf 68,1 Prozent, die Verweildauer lag im Schnitt bei 7,9 Tagen. 

Die Zahl der Mitarbeitenden und Auszubildenden ist gestiegen. Insgesamt waren 16.013 hauptamtliche Ärzte sowie 32.987 Fachkräfte im Pflegedienst in der Metropolregion beschäftigt, was einem Plus von 8,4 Prozent entspricht. Davon waren 10.663  Ärzte sowie 20.034 Fachkräfte im Pflegedienst in Berlin beschäftigt, in Brandenburg 5.350 Ärzte und 12.953 Fachkräfte im Pflegedienst. Auch die Zahl der Auszubildenden in medizinischen Berufen ist gestiegen. Zum Ende des Jahres waren insgesamt 7.233 Schüler in der Ausbildung, 995 mehr als ein Jahr zuvor. Das entspricht einem Anstieg von 16 Prozent.

Weitere Daten zum Thema Krankenhaus und Rehabilitation stellt das Amt voraussichtlich Ende April zur Verfügung.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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