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Vitrea übernimmt Klinik Rabenstein

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Vitrea übernimmt Klinik Rabenstein
Vitrea übernimmt Klinik Rabenstein © iStock.com/webphotographeer

Vitrea übernimmt die Klinik Rabenstein im hessischen Bad Salzhausen. Mit der Integration verfolgt das Unternehmen seine Wachstumsstrategie. 

Die Klinik Rabenstein im hessischen Kur- und Heilbad Bad Salzhausen hat Vitrea übernommen. Mit der Übernahme verfolgt der Anbieter für Rehabilitationsleistungen weiter auf Wachstum. Der Verkäufer ist der bisherige Inhaber und Geschäftsführer Thomas Bruschinsky, der Vitrea und den Standort auch künftig beratend begleiten wolle, heißt es in der Pressemitteilung.

„Ich freue mich sehr, dass durch den Einstieg von Vitrea die Zukunft der Klinik Rabenstein langfristig gesichert wird. Ich habe die Klinik vor 34 Jahren übernommen und es war immer mein Anliegen, qualitativ hochwertige Rehabilitationsangebote mit mitarbeiterfreundlichen Arbeitsbedingungen zu verbinden. Durch den neuen Eigentümer sehe ich meinen Anspruch auch zukünftig gewährleistet“, betont Thomas Bruschinsky. 

Schwerpunkte: Orthopädie und Innere Medizin

Die Klinik Rabenstein verfügt über 180 Betten und beschäftigt rund 190 Mitarbeiter. Die medizinischen Schwerpunkte des Standortes liegen in der Orthopädie und der Inneren Medizin. Patienten aus ganz Deutschland nehmen die Angebote des Hauses in Anspruch. Neben Anschlussheilbehandlungen und der allgemeinen medizinischen Rehabilitation bietet die Klinik spezialisierte Konzepte, darunter Adipositas-Programme, die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) sowie die verhaltensmedizinische orthopädische Rehabilitation (VMO).

„Angesichts steigender Anforderungen wird es für einzelne Rehakliniken zunehmend schwieriger, allein zu bestehen. Die Einbindung in eine leistungsfähige Gruppe wie Vitrea schafft Stabilität und Entwicklungsmöglichkeiten. Diese Perspektive wollen wir dem Standort, seinen Mitarbeitern aber auch den Patienten in der Zukunft bieten“, so Torsten Deggendorfer, Chief Operating Officer (COO) für die Vitrea Region Süd zur Übernahme. 

Medizinisches Profil soll erhalten bleiben

Die bestehenden Strukturen und das medizinische Profil der Klinik sollen erhalten und im Verbund von Vitrea gezielt weiterentwickelt werden. Der Abschluss der Transaktion sei für die kommenden Wochen geplant und erfolge vorbehaltlich der Erfüllung der aufschiebenden Bedingungen.

Vitrea

Die Vitrea Deutschland gehört zur VITREA Gruppe in Wien, dem nach eigenen Aussagen drittgrößten Rehabilitationsanbieter Europas. Die deutsche Zentrale befindet sich in Damp. Die Gruppe betreibt mehr als 70 stationäre und ambulante Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und beschäftigt rund 14.000 Mitarbeitende. In Deutschland betreibt Vitrea 27 Rehakliniken, zwei Akutkliniken, acht ambulante Rehazentren, zwei Medizinische Versorgungszentren (MVZ), neun Pflegeeinrichtungen sowie ein Prevention Center. Zudem führt das Unternehmen einen touristischen Standort in Damp. Jährlich versorgen die Einrichtungen rund 63.000 Patient:innen in der stationären Rehabilitation, etwa 21.000 in den Akutbereichen, rund 37.000 in den ambulanten Rehazentren und etwa 70.000 in den MVZ. Die Pflegeeinrichtungen versorgen rund 1.200 Bewohner:innen. Insgesamt beschäftigt Vitrea Deutschland rund 8.800 Mitarbeiter:innen.

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