Wenckebach-Krankenhaus

Vivantes quartiert Klinik um

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Vivantes quartiert Klinik um
© Vivantes

Das Wenckebach-Krankenhaus in Berlin-Tempelhof soll in den kommenden Jahren in einen Neubau am Schöneberger Auguste-Viktoria-Klinikum umziehen. Der Aufsichtsrat hat den Umzugsplänen für das 440-Betten-Haus bereits zugestimmt. Rund 242 Millionen Euro betrage voraussichtlich der Kostenanteil für die Klinik am neuen Standort, erklärte Martin Matz, Staatssekretär bei der Senatsgesundheitsverwaltung. Eine Instandhaltung der alten Tempelhofer Gebäude – es handelt sich um ein altes Militärkrankenhaus mit dicken Wänden gegen Artilleriebeschuss – hätte  zwar nur 154 Millionen Euro gekostet, dort hätten aber keine modernen Strukturen entstehen können, bemerkte der Staatssekretär. Das denkmalgeschützte Gebäude mit langen Gängen und kleinen Stationen sei dafür nicht geeignet. Angekündigt hatte Vivantes den Umzug erstmals im September vergangenen Jahres.

Das Wenckebach-Krankenhaus soll für Aus- und Fortbildung, Behandlungstraining, von Forschungsinstitutionen, Universitäten und Medizin-Startups genutzt werden. So soll es auch zu Mieteinnahmen kommen, erklärt der Vivantes-Geschäftsführer Johannes Dankert. Die meisten medizinischen Fachbereiche der beiden Krankenhausstandorte Wenckebach- und Auguste-Viktoria-Klinikum arbeiten bereits jetzt eng zusammen und haben eine gemeinsame Chefärztin bzw. einen gemeinsamen Chefarzt.

Autor

 Jens Mau

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