Tarifvertrag

Warnstreiks an Unikliniken in NRW

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Warnstreiks an Unikliniken in NRW
© GettyImages/NanoStockk

An allen sechs Unikliniken in Nordrhein-Westfalen finden heute und morgen Warnstreiks statt. Rund 98 Prozent der Klinikmitarbeitenden stimmten für unbefristete Streikaktionen, berichtet der WDR

Die Klinikbeschäftigten fordern einen Tarifvertrag "Entlastung", der eine verbindliche Personalbemessung und bessere Ausbildungsbedingungen regelt. Vorausgegangen ist die Kampagne "Notruf Entlastung NRW", bei der die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft die Landesregierung in einem 100-Tage-Ultimatum, das am 1. Mai endete, auffordert, einen Tarifvertrag abzuschließen. Bis jetzt sei der Arbeitgeberverband des Landes der Aufforderung, Tarifverhandlungen aufzunehmen, nicht nachgekommen, teilt Verdi mit.

"Wir sind jetzt nicht mehr in der Situation, dass wir zu Warnstreiks aufrufen, sondern zu richtigen Streiks", zitiert der WDR die Verdi-Landesleiterin Gabriele Schmidt. Mit drei von sechs Unikliniken habe man bereits "Notdienstvereinbarungen" getroffen. So teilt das UK Münster mit, dass es abseits der Notfallversorgung in den kommenden Tagen zu erheblichen Einschränkungen in den Ambulanzen und bei stationären Aufnahmen kommen werde. Termine müssten abgesagt beziehungsweise verschoben werden. Ein Krisenstab bewertet die Lage tagesaktuell und steuert die Versorgung in den einzelnen Bereichen. "Alle sechs Standorte sind momentan als Arbeitgeber keine Verhandlungspartner für einen möglichen Entlastungstarifvertrag. Zuständig ist der Arbeitgeberverband des Landes Nordrhein-Westfalen (AdL-NRW)", so das UK Münster.

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