Die GKV steht vor einem finanziellen Stresstest. Ein weiteres kleines Sparpaket wird kaum ausreichen, die strukturellen Probleme zu lösen. Hat die Politik Mut zu umfassenden Reformen?
Der Druck auf die gesetzlichen Krankenkassen steigt weiter. Ministerin Nina Warken hat gegen erheblichen Widerstand ihr erstes Sparpaket verabschiedet – ein kleiner Schritt, der vor allem Zeit verschafft. Bis Ende März soll eine Kommission umfassendere Vorschläge für Einsparungen vorlegen. Ein weiteres „kleines Paket“ wird kaum ausreichen, die strukturellen Probleme der GKV zu lösen.
Stefanie Stoff-Ahnis, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, warnt vor falschen Erwartungen:
„Wer alles überall erhalten will, gefährdet am Ende die Versorgung für alle.“
Auf dem DRG|FORUM am 19. März diskutiert Stoff-Ahnis in der politischen Spitzenrunde mit DKG-Chef Gerald Gaß, der Hamburger Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer und Christian von Klitzing, CEO der Alexianer, über die aktuelle Gesundheitspolitik. Eine Debatte über den weiteren Gang der Krankenhausreform und die Frage, ob die Politik den Mut zu echten Strukturreformen hat.
Außerdem im Programm:
Die Spitzendiskussion zur Zukunft des Sozialstaats am Freitag, 20. März um 13 Uhr: GKV in der Krise: Wie viel darf Gesundheit kosten?
Mit ihrem ersten Sparpaket zieht Ministerin Warken die Notbremse gegen steigende Zusatzbeiträge. Doch welche Rezepte helfen langfristig gegen immer höhere Gesundheitsausgaben? Carola Reimann (AOK-Bundesverband), Robert Möller (CEO Helios), Hendrik Streeck (CDU/CSU) und der Politikwissenschaftler Wolfgang Schröder (Universität Kassel) suchen nach Antworten – zwischen Kostendruck, Versorgungsanspruch und politischer Realität.
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