Charité und LMU bündeln Künstliche Intelligenz (KI) künftig strategisch in KI-Instituten. Ziel: Den Sprung in die Routine schaffen.
Seit 2025 ist die Universitätsmedizin um zwei Institute für Künstliche Intelligenz (IKIM) reicher. Das IKIM an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) bringen KI-Lösungen strategisch in die Versorgung.
„Wir erforschen und entwickeln KI-Systeme für den Routinebetrieb und bauen eine systematische Evidenzbasis für medizinische KI nicht nur im Labor, sondern in der echten klinischen Umgebung auf“, erläutert der IKIM-Gründungsdirektor an der Charité, Alexander Meyer. Ziel ist eine messbar bessere Versorgung – das bedeutet auch produktionsreife Systeme, die das Krankenhauspersonal entlasten und Patienten helfen. Prozesse sollen grundlegend neu gestaltet, Diagnosen beschleunigt und Therapien präziser gemacht werden.
Meyer ist auch stellvertretender Direktor am Berlin Institute for the Foundations of Learning and Data (BIFOLD) und hat vor wenigen Monaten eine neu geschaffene Professur für KI in der Medizin übernommen. Er verfügt über Erfahrung in KI-Projekten und hat in den vergangenen Jahren KI-Projekte an der Charité sowie am Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) initiiert: von Systemen zur Echtzeitvorhersage postoperativer Komplikationen während der Intensivüberwachung bis zu aktuellen Projekten zur KI-gestützten ärztlichen Dokumentation und zur präventiven Nutzung von Gesundheitsdaten während des Autofahrens mittels KI.
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