Einstellungsgespräch

„Die Früchte der eigenen Arbeit ernten“

  • Personal
  • Management
  • 14.04.2026

f&w

Ausgabe 4/2026

Seite 356

Christian Koob, Geschäftsführer, Städtisches Krankenhaus Pirmasens

Christian Koob, Geschäftsführer des Städtischen Krankenhauses Pirmasens, spricht offen über sein erstes Bewerbungsgespräch und die große berufliche Herausforderung mit der Telematikinfrastruktur.

Wie lief Ihr erstes Einstellungsgespräch?

Insgesamt verlief mein erstes Einstellungsgespräch sehr positiv. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir, dass ich nicht nur ein einzelnes Gremium, sondern gleich drei überzeugen musste. Das machte den Prozess besonders anspruchsvoll, aber auch spannend, da ich mich auf verschiedene Perspektiven und Fragestellungen einstellen durfte.

Was war Ihr einprägsamstes Erlebnis während eines Bewerbungsgesprächs? 

Das Bewerbungsgespräch fand an einem heißen Sommertag statt. Bei Außentemperaturen von etwa 35 Grad erschien ich im Anzug und geriet dadurch stark ins Schwitzen. Zu Beginn des Gesprächs bat mich der Personalleiter, meinen Blazer abzulegen. Dabei wurde sichtbar, dass mein ursprünglich hellblaues Hemd durch den Schweiß stellenweise deutlich dunkler geworden war. Rückblickend bin ich vermutlich weniger durch meine Antworten als durch mein Hemd in Erinnerung geblieben, wenn auch auf eine sehr menschliche Art.

Was war zuletzt Ihre größte berufliche Herausforderung?

Das war die Einführung der Telematikinfrastruktur am Universitätsklinikum des Saarlandes. Dieses Projekt war sowohl organisatorisch als auch technisch anspruchsvoll und erforderte eine enge Abstimmung zwischen unterschiedlichen Beteiligten sowie ein hohes Maß an Koordination und Durchhaltevermögen.

Die drei meistgenutzten Apps auf Ihrem Smartphone sind …

Am häufigsten nutze ich meine E-Mail-App, Whatsapp sowie die NTV-App, um informiert und erreichbar zu bleiben.

Was tun Sie in Ihrer Freizeit am liebsten, um zu entspannen?

In meiner Freizeit finde ich beim Gärtnern den besten Ausgleich. Ich empfinde es als besonders befriedigend, mit den eigenen Händen etwas zu erschaffen und später die Früchte der eigenen Arbeit zu ernten. Gerade im Kontrast zu einer beruflichen Tätigkeit, deren Erfolge sich häufig nur in Zahlen widerspiegeln, bietet mir das Gärtnern einen sehr greifbaren und erdenden Ausgleich.

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