Digitale Daten- oder Brandschutzschulungen gelten als langweilig. Doch das muss nicht so sein. Bereits mit einigen wenigen Kniffen kann eine Pflichtunterweisung aufgepeppt werden.
Pflichtunterweisungen haben ein Imageproblem. Ihnen eilt der Ruf voraus, trocken, repetitiv und langweilig zu sein. Es ist verführerisch, eine solche Unterweisung nebenher durchlaufen zu lassen, um sie schnell abzuhaken. Damit erfüllt man zwar eine gesetzliche Vorgabe, ein Lernzuwachs ist jedoch fraglich. Doch muss das so sein? Die Antwort ist ein klares Nein. Vielmehr entscheidet die Gestaltung eines Web Based Trainings (WBT) darüber, ob es als langweilig oder interessant empfunden wird. Viele Pflichtunterweisungen zeigen kaum Bezüge zum eigenen Arbeitsplatz. Oft sind sie textlastig oder es reiht sich Video an Video.
Wie Lernende eine solche Schulung bewerten, liegt meist nicht am Thema, sondern in der didaktischen Umsetzung. Schon der Begriff „Pflicht“ führt zu einer geringen Motivation und kann abschreckend wirken. Studien zur Lernpsychologie zeigen, dass gerade die Motivation ein zentraler Faktor ist. Wenn eine lernende Person keinen Sinn in einer Schulung erkennt, sinkt ihre Aufmerksamkeit und damit auch die Lernwirksamkeit.
Ein Web Based Training bietet die Chance, Lernen interaktiv, flexibel und praxisnah zu gestalten. Ein gutes WBT muss Interesse wecken und zugleich zielorientiert schulen. Damit dies gelingt, sollte es einige Voraussetzungen erfüllen.
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