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Vorstoß im Bundesrat

Länder wollen Geburtshilfe stärken

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Die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz, Bremen, Hamburg und Hessen drängen darauf, die Lage in der Geburtshilfe zu verbessern. Der Bundesrat soll die Bundesregierung unter anderem dazu auffordern, einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Geburtshilfe vorzulegen, schlagen die vier Länder vor. Für die Finanzierung von Hebammen sollten künftig die gleichen Bedingungen gelten wie für Pflegekräfte. So sollten zusätzliche und aufgestockte Stellen für Hebammen künftig vollständig refinanziert werden, heißt es in dem Antrag für die Bundesratssitzung an diesem Freitag.  

Die vier Länder wollen zudem "angemessene und transparente Betreuungsschlüssel" durchsetzen. Darüber hinaus soll die Bundesregierung nach ihren Vorstellungen den Sicherstellungszuschlag für Hebammen "zeitnah" evaluieren.

In ihrem Antrag weisen sie darauf hin, dass in den vergangenen Jahren zahlreiche Geburtshilfen geschlossen wurden. Fast jedes zweite Krankenhaus mit einer Geburtshilfeabteilung habe Schwierigkeiten, offene Stellen für Hebammen zu besetzen. Zudem gebe es zu wenige Hebammen-Planstellen in den Kreißsälen, um eine "angemessene" Hebammenbetreuung während der Geburt sicherzustellen. "Eine noch weitergehende Reduzierung der klinischen Geburtshilfen lässt befürchten, dass die flächendeckende Versorgung nicht mehr gewährleistet werden kann", heißt es in dem Antrag. Dies könne dazu führen, dass die Entfernung zur nächstgelegenen Geburtshilfe zu groß werde. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat eine maximale Entfernung von 40 Minuten festgelegt.

 

Autor

 Hendrik Bensch

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