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231 Innovationsprojekte in der Versorgungsforschung eingereicht

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231 Innovationsprojekte in der Versorgungsforschung eingereicht
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Großer Beliebtheit erfreut sich der Projektbereich der Versorgungsforschung des Innovationsausschusses beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Nach Ablauf der Antragsfrist sind 231 Anträge auf Gelder aus dem Innovationsfonds für den Bereich eingegangen, wie der G-BA mitteilt. Das sei der bisher zweithöchste Wert in dem Bereich.

Seit Sommer ist ebenfalls die Antragsfrist auf die Projektförderung im Bereich Entwicklung oder Weiterentwicklung ausgewählter medizinischer Leitlinien abgelaufen. 31 Anträge auf Fördermittel sind für den Bereich eingangen.

Welche Projekte tatsächlich Fördermittel aus dem Innovationsfonds erhalten, will der G-BA voraussichtlich im zweiten Quartal 2023 entscheiden. In die Bewertung bezieht der Innovationsausschuss einen Expertenpool aus Wissenschaft und Versorgungspraxis ein. Zudem hat die Behörde neue Förderbekanntmachungen für die Bereiche im kommenden Sommer angekündigt. 

Projekte der Versorgungsforschung

Im Bereich der Versorgungsforschung sind 99 Anträge auf die themenoffene und 132 Anträge auf die themenspezifische Förderbekanntmachung eingegangen. Die Schwerpunkte der themenspezifischen Ausschreibung hatte der Innovationsausschuss auf Basis eines Konsultationsverfahren vorgegeben. 

Zahl der Anträge nach Themen in der Verorgungsforschung: 

  • Gesundheit im Klimawandel: 26 Anträge
  • Digitalisierung und Vernetzung von qualitätsgesichertem Leitlinienwissen sowie Weiterentwicklung der Methodik: 15 Anträge
  • Versorgungsforschung zur Verbesserung der Situation betroffener Menschen bei der Versorgung mit Hilfsmitteln: 8 Anträge
  • Verbesserung der fachärztlichen und zahnärztlichen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen: 10 Anträge
  • Voraussetzungen für die Entwicklung und Anforderungen an die Implementierung von eHealth in der Patientenversorgung: 42 Anträge
  • Versorgungsforschung zum Nachsorge- und Entlassmanagement: 24 Anträge
  • Arzneimitteltherapie: Auswirkungen des Wechsels von Best Supportive Care (BSC) oder Off-Label-Use (OLU) hin zu indikationsspezifisch zugelassenen Arzneimitteln: 7 Anträge
 
Entwicklung oder Weiterentwicklung von medizinischen Leitlinien

Die Schwerpunkte der Förderung von Projekten zu medizinischen Leitlinien legt das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) fest. Auf die bei der jüngsten Förderbekanntmachung benannten Themenfelder verteilen sich die 31 Anträge wie folgt:

Zahl der Anträge nach Themen in der Entwicklung und Weiterentwicklung: 

  • Versorgung bei häufigeren Erkrankungen mit sektorenübergreifendem Koordinationsbedarf: 8 Anträge
  • Versorgung von Zielgruppen mit besonderen Bedürfnissen (z. B. Kinder, Jugendliche, ältere und/oder pflegebedürftige Menschen, genderspezifische Besonderheiten, Menschen mit Behinderungen, ethische Aspekte): 14 Anträge
  • Gesundheit der Bevölkerung/Public Health (z. B. Gesundheitsförderung, Prävention durch Lebensstilmodifikation, Schutzmaßnahmen, Gesundheitskommunikation): 3 Anträge
  • Intensivmedizinische Versorgung schwerstkranker Patientinnen und Patienten: 6 Anträge

Autor

 Anika Pfeiffer

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