Forderung der TK

Mehr Mitsprache für Kassen bei Krankenhausplanung

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In ihren Positionen zur Bundestagswahl fordert die Techniker Krankenkasse (TK) mittelfristig eine sektorenübergreifende Planung der Versorgungsstrukturen. „Hierfür sollen die Länder, die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) sowie die Akteure der Selbstverwaltung gleichrangige Mitsprache- und Gestaltungsrechter erhalten“, heißt es in der TK-Schrift. Die TK will dafür die Gemeinsamen Landesgremien stärken, die derzeit laut SGB V lediglich Empfehlungen abgeben können. Sie bestehen aus Vertretern des Landesregierungen, der KVen, der Krankenkassen sowie der Landeskrankenhausgesellschaften. Die TK spricht sich ferner für „Hybrid-DRG“ aus, um „stationäre und ambulante Vergütungssysteme zu harmonisieren und weniger die Erlösanreize als die richtige medizinische Indikation in den Mittelpunkt der Behandlung zu rücken“. Der größten deutschen Krankenkasse schwebt dabei ein „Mischpreis“ aus dem stationären DRG- und dem ambulanten EBM-System vor. „Der Hybrid-DRG-Katalog sollte klar abgegrenzte Leistungen enthalten“, heißt es in dem Positionspapier. Das Hybrid-System solle dann künftig Basis für eine gestufte Krankenhausversorgung werden mit einem „Spektrum von grundversorgenden Krankenhäusern bis zu Maximalversorgern“. Die „strikte Trennung zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Fachärzten“ will die TK aufheben.

Autor

Dr. Stephan Balling

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