Millionen-Zuschuss

Charité erhält mehr Geld vom Land

  • News des Tages
Charite_Bettenhaus_Mitte_20161129.jpg
© Wiebke Peitz, Charité

Der Berliner Senat hat einen höheren Zuschuss für die Charité – Universitätsmedizin Berlin in den kommenden Jahren beschlossen. Von 2018 bis 2022 erhöht sich die Grundfinanzierung um jährlich 3,5 Prozent, teilte der Senat mit. In dieser Zeit stehen der Klinik somit 114 Millionen Euro zusätzlich für konsumtive Ausgaben zur Verfügung. Im Jahr 2022 werde der Landeszuschuss an die Charité 246,8 Millionen Euro betragen – 39 Millionen Euro mehr als in diesem Jahr. Ab 2019 sollen auch die Investitionszuschüsse um 3,5 Prozent steigen.

Mit dem Charité-Vertrag werden sich auch die Bedingungen für einige Beschäftigten ändern. Der Anteil unbefristeter Verträge bei dem aus Landesmitteln beschäftigten wissenschaftlichen Personal im akademischen Mittelbau soll bis 2020 mindestens 35 Prozent betragen. Für die geplante Umwandlung der Charité-Tochtergesellschaft CFM in öffentliches Eigentum will das Land eine weitere Unterstützung prüfen. Außerdem wird für die Ausbildung von Pflegefachkräften ein neuer Studiengang eingerichtet. Hierfür erhält das Universitätsklinikum insgesamt 7,9 Millionen Euro.

Unterdessen hat die Gewerkschaft Verdi für den 8. August zum Streik an der Charité aufgerufen. Hintergrund sind Tarifverhandlungen über einen neuen Tarifvertrag Gesundheitsschutz.

Autor

 Hendrik Bensch

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche


Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich