Sachsen-Anhalt

36 Millionen mehr für die Kliniken

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36 Millionen mehr für die Kliniken
© Pixabay/Bru-nO

Die Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt und die Verbände der Krankenkassen des Bundeslandes haben sich auf enen Landesbasisfallwert für das Jahr 2021 geeinigt: Er beträgt 3.738 Euro und liegt damit rund 75 Euro über dem Vorjahreswert. Damit stehen den Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt voraussichtlich circa 36 Millionen Euro mehr als 2020 für die Behandlung der Patienten zur Verfügung. Die Herausforderung bei den diesjährigen Verhandlungen lag vor allem in der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben unter erschwerten Rahmenbedingungen aufgrund der pandemischen Situation.

Der Landesbasisfallwert bildet in allen Bundesländern die Grundlage für die Abrechnung von Krankenhausleistungen über Fallpauschalen. Er bestimmt maßgeblich die Höhe der Preise, die das Krankenhaus für die medizinische Leistung von den Krankenkassen und privaten Krankenversicherungsunternehmen vergütet bekommt und damit auch die Höhe des Finanzvolumens, über das jedes Krankenhaus verfügen kann.

In Sachsen-Anhalt werden in 46 Plankrankenhäusern über 600.000 Patienten pro Jahr stationär behandelt. Diesen Behandlungsfällen liegt auf Basis des vereinbarten Landesbasisfallwertes 2021 ein Landesbudget (exklusive Psychiatrie und Pflegebudget) von rund 1,81 Milliarden Euro zu Grunde. 

Autor

 Lena Reseck

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