Rotkreuz-Kliniken Frankfurt

Aus für 35-Stunden-Woche in der Pflege

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Aus für 35-Stunden-Woche in der Pflege
© ©Werner Krueper

Die Frankfurter Rotkreuz-Kliniken stellen ihre 35-Stunden-Woche für Pflegefachkräfte ein. Die Schiedsstelle Hessen hatte zuvor eine Finanzierung aus dem Pflegestellenförderprogramm abgelehnt, teilte das Unternehmen mit. Für zwölf Neueinstellungen aus dem vergangenen Jahr hatten die Kliniken keinen Zuschlag erhalten. Eigentlich sollte mit dem Pflegestellenförderprogramm jede zusätzliche und jede aufgestockte Pflegestelle am Bett vollständig refinanziert werden. „Die mündliche Argumentation der Schiedsstelle lautete, dass der Wille des Gesetzgebers zur Pflegeförderung als nicht erfüllt angesehen wird“, heißt es in der Pressemitteilung. Mit der Entscheidung gingen mögliche jährliche Budgetkürzungen im Rahmen des neuen Pflegebudgets einher, das vorsieht, alle Pflegekräfte losgelöst von den Fallpauschalen zu finanzieren, heißt es weiter. „Wir können die getroffene Entscheidung der hessischen Schiedsstelle nicht verstehen. Gerne wären wir bereitgewesen, uns auf Kompromisse einzulassen, um die 35-Stunden-Woche für unsere Pflegekräfte beibehalten zu können“, sagte Gunnar Sevecke, Geschäftsführer Finanzen & Strategie der Frankfurter Rotkreuz-Kliniken. 

Seit dem 1. Januar 2020 gilt nun wieder die tarifliche Arbeitszeit von 38,5 Stunden pro Woche für die betroffenen Stationen. Die Frankfurter Rotkreuz-Kliniken wollen die Entscheidung der Schiedsstelle Hessen zudem rechtlich prüfen lassen.

Autor

 Florian Albert

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