Niedersachsen

Neue Empfehlungen für medizinische Versorgung

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Neue Empfehlungen für medizinische Versorgung
Female nurse adjusting pulse oxymeter on senior woman's finger. Young professional is smiling while looking at patient. Medical worker is examining elderly woman lying on hospital bed. © GettyImages/alvarez
Eine Enquete-Komission hat sich auf Empfehlungen zur medizinischen Versorgung in Niedersachsen geeinigt. In der öffentlichen Sitzung am Montag wurde der Abschnitt II des Einsetzungsbeschlusses zur stationären medizinischen Versorgung erörtert, dieser sieht unter anderem regionale Gesundheitszentren als ergänzende Einheiten für ein sektorenübergreifendes Angebot vor. Wie das Ärzteblatt berichtet, sieht die Komission eine Neuausrichtung der Krankenhausfinanzierung, Maßnahmen zur Verbesserung der Personalsituation sowie eine Neustrukturierung der Krankenhausplanung vor. Nach Angaben der SPD- und CDU-Fraktion in einer gemeinsamen Pressemitteilung müsse die Schaffung eines verlässlichen und qualitativ gleichwertigem Versorgungsniveau in der Fläche und in Ballungszentren ein erklärtes Ziel sein.

Regionale Gesundheitszentren sollen vorrangig dort entstehen, wo ein vorhandenes Krankenhaus nicht mehr dauerhaft betrieben werden kann. Dabei sollen sowohl die ambulante fachärztliche, als auch Teile der ansonsten stationären Versorgung unter einem Dach vereint werden. Bei der Neustrukturierung der Krankenhausplanung "sollen bewährte Planungskriterien wie die Erreichbarkeit, Trägervielfalt und die demografische Entwicklung beibehalten werden", so Uwe Schwarz, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, "vorausschauende Kriterien wie eine Bedarfsprognose, die medizintechnische Entwicklung sowie länderübergreifende Patientenströme sollen ergänzt werden." 

Die Enquete berät seit Anfang 2019 über eine zukunftsorienterte Planung der Gesundheitsversorgung. Im nächsten und letzten Beratungsabschnitt steht die sektorenübergreifende Versorgung in der Fläche auf der Agenda. Der Abschlussbericht mit den Empfehlungen soll Mitte des Jahres veröffentlicht und der Landesregierung vorgelegt werden. 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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