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Initiative fordert 150.000 Euro pro Klinikbett

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Initiative fordert 150.000 Euro pro Klinikbett
© Bild von Silas Camargo Silão auf Pixabay

Zur kurzfristigen Liquiditätssicherung kleiner Krankenhäuser im ländlichen Raum fordert die Initiative #BettenRetten 150.000 Euro Soforthilfe pro Klinikbett. Die Initiative wurde vom Kehlheimer Landrat Martin Neumeyer ins Leben gerufen und richtet sich an den Petitionsausschuss des Bundestags und an das Gesundheitsministerium. Mittelfristig wird eine komplette Neuausrichtung der Krankenhauspolitik des Bundes gefordert, um die "chronische Unterfinanzierung dieser Krankenhäuser im Rahmen des komplizierten DRG-Fallpauschalensystems zu beenden", heißt es in der Petition

Gerade in der Pandemie seien es oft die kleinen Häuser auf dem Land, die die medizinische Grundversorgung sicherstellen um den größeren Krankenhäusern den Rücken freizuhalten. Jedoch seien die kommunalen Häuser fast ausnahmslos strukturell unterfinanziert und würden zum Teil pro Jahr Defizite im zweistelligen Millionenbereich einfahren. Betroffen sind davon auch die Häuser im eigenen Landkreis, berichtet die Mittelbayerische. Mehr als 13 Millionen Euro müsste der Kreis in die beiden kreiseigenen Häuser in Kehlheim und Mainburg investieren, um die Defizite im laufenden Betrieb auszugleichen und Zins und Tilgung für Investitionskredite zu bedienen. Selbst wirtschaftsstarke Landkreise würden an den Rand ihrer Handlungsfähigkeit gebracht. "Es ist somit sicherlich nicht übertrieben, die finanzielle Lage der kommunalen Kliniken als dramatisch und alarmierend zu bezeichnen", so Neumeyer.

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