Geschäftsjahr 2021

Sana setzt auf neue Geschäftsfelder

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Sana setzt auf neue Geschäftsfelder

Der private Krankenhauskonzern Sana Kliniken AG hat im Geschäftsjahr 2021 seinen Konzernjahresüberschuss um rund zwölf Prozent auf  67,1 Millionen Euro gesteigert (2020: 59,8 Millionen Euro). Dabei entfällt inzwischen mehr als ein Drittel auf neue Geschäftsfelder, sagte Finanzvorstand Irmgard Wübbeling anlässlich der heutigen Bilanzpressekonferenz. "Unserem Ziel nach einem ausgewogenen Ertragsverhältnis zwischen Serviceangeboten für Geschäftskunden, ambulanter Versorgung und der klassischen stationären Versorgung kommen wir damit immer näher."

Der Umsatz stieg "pandemiebedingt" auf drei Milliarden Euro nach 2,9 Milliarden Euro im Vorjahr. "Unsere Kliniken hatten erhebliche pandemiebedingte Erlöseinbußen zu verkraften, die durch die staatlichen Rettungsschirme teilweise kompensiert worden sind", so Vorstandsvorsitzender Thomas Lemke. 

Die Zahl der Patienten erhöhte sich 2021 auf rund 2 Millionen (2020: 1,8 Millionen) in den über 120 ambulanten und (akut-)stationären Krankenhäusern und medizinischen Gesundheitszentren der Sana Kliniken. Die Zahl der stationären Behandlungsfälle ging im Vergleich zum Vorjahr pandemiebedingt leicht zurück (452.651 nach 459.230), reduzierte sich jedoch um 15 Prozent gegenüber 2019. Die Schwere der stationär behandelten Fälle ist gestiegen. Ein Teil ist dabei auf die über 15.000 Corona-Patienten in den Sana-Kliniken zurückzuführen. Ein Viertel davon lag auf Intensivstation. Die Zahl der ambulanten Patienten in den Sana Kliniken betrug 1,52 Millionen (2020: 1,38 Millionen Fälle, ein starker Rückgang wegen Corona). Das Investitionsvolumen im abgelaufenen Jahr lag mit 167 Millionen Euro unter dem des Vorjahres (2020: 184 Milionen Euro).

Zufrieden zeigt sich Lemke mit der Entwicklung in anderen Geschäftsfeldern. Für neun Klinikverbünde mit 25 Standorten hat Sana inzwischen Management-Verträge geschlossen, die Beratung, die Nutzung von Dienstleistungen bis zur Übernahme des Managements einer Klinik umfassen. Die auf Firmenkunden ausgerichtete Sana Einkauf & Logistik (SEL) plant eine eigene Niederlassung in der Schweiz, wo man derzeit 23 Kliniken mit 3.200 Betten bedient. Aktuell versammeln sich fast 1.400 Gesundheitseinrichtungen mit einem Einkaufsvolumen von rund 3,2 Milliarden Euro unter dem SEL-Dach. Neben der medizinischen Versorgung von Patienten tritt der Konzern inzwischen mit zahlreichen weiteren Dienstleistungen für Patienten und Unternehmen rund um das Thema Gesundheit auf. Etwa die Hälfte der Leitungsfunktionen bei Sana (44,6 Prozent) sind inzwischen mit weiblichen Führungskräften besetzt. 

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