Im vergangenen Jahr haben die Main-Kinzig-Kliniken begonnen, sich zu neu aufzustellen - das zeigt nun Wirkung: Das jährliche Defizit von rund 13 Millionen Euro im Jahr 2023 bis zum Jahr 2025 sei auf etwa 7 Millionen Euro gesunken, teilen die Kliniken mit.
Man setze auf neue Prozessstrukturen, gezielte Kostensteuerung im Einkauf sowie eine Reorganisation der Verwaltungsbereiche. Parallel strebe man Leistungszuwachs an, um zusätzliche Erlöse zu generieren. Investieren wollen die Kliniken in den Personalaufbau: Seit 2024 wurden mehr als 120 zusätzliche Vollzeitstellen geschaffen, davon rund 100 in der Pflege. "Damit werde Versorgungskapazitäten ausgebaut und die Behandlungsqualität nachhaltig gesichert", so Geschäftsführer Christian Quack.
Für 2026 sind an beiden Klinikstandorten Investitionen in Höhe von insgesamt rund 19 Millionen Euro geplant. Am Standort Gelnhausen sind Investitionen von etwa 13 Millionen Euro vorgesehen. Ein Schwerpunkt liege dabei auf dem Ausbau der Zentralen Notaufnahme.
Am Standort Schlüchtern sind für 2026 Investitionen in Höhe von rund 6 Millionen Euro geplant. Diese sollen vor allem in die Weiterentwicklung der Inneren Medizin sowie in den Aufbau einer Tagesklinik Geriatrie fließen.
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