Baden-Württemberg investiert 120 Millionen in Medizin- und Forschungsstandorte

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Baden-Württemberg investiert 120 Millionen in Medizin- und Forschungsstandorte
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Baden-Württemberg will die Medizin- und Forschungsstandorte des Landes stärker vernetzen und international wettbewerbsfähiger machen. Dafür werden 120 Millionen Euro in den Verbund der Hochschulmedizin im Land und in einen Innovationscampus Rhein-Neckar investiert.

Wie die Südwest Presse (SWP) berichtet, habe der Kampf gegen die Corona-Pandemie die Bedeutung eines starken Gesundheitswesens und einer guten biomedizinischen Forschungslandschaft verdeutlicht. Von den Geldern entfallen 80 Millionen Euro für den Verbund aller medizinischen Fakultäten des Landes in Heidelberg, Tübingen, Freiburg und Ulm, die Ende Februar zum Verein "Hochschulmedizin Baden-Württemberg" zusammengeschlossen werden. Der Verein schafft eine Struktur für die Umsetzung gemeinsamer Vorhaben und die Weiterentwicklung der Hochschulmedizin in Versorgung, Forschung und Lehre. "Die zusätzlichen Finanzmittel für die Hochschulmedizin stärken den gesamten Gesundheitsstandort Baden-Württemberg. Sie stärken Forschung und Krankenversorgung und schaffen gleichzeitig Arbeitsplätze und neue wirtschaftliche Chancen", sagt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer in einer Mitteilung. Die Gelder werden bis einschließlich 2024 für Maßnahmen der Digitalisierung, Prävention und Translation an den Medizinischen Fakultäten und Universitätsklinika zur Verfügung gestellt. Nach Angaben der SWP wurde bereits ein erster Teilbeitrag in Höhe von 60 Millionen Euro bereit gestellt. 

40 Millionen Euro fließen in den Innovationscampus, die ersten 18 Millionen Euro wurden bereits bewilligt. Beteiligt sind neben der Universitätsmedizin auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie das Deutsche Krebsforschungszentrum, das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, das Europäische Laboratorium für Molkekularbiologie und das Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung. Ziel des Projektes ist, neues Wissen zu generieren und in die Anwendung zu bringen, beispielsweise neue Produkte, Medikamente oder Verfahren für die Prävention, Diagnostik oder Therapie von Erkrankungen, heißt es in der Mitteilung des Landes.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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