Der Bodenseekreis will am 13. Mai über den zukünftigen Partner für die Krankenhausversorgung entscheiden.
In einer nichtöffentlichen Sitzung am 24. März präsentierten die Oberschwabenklinik (OSK), die Ameos‑Gruppe und die SRH‑Holding ihre überarbeiteten Konzepte, wie das Landratsamt mitteilte.
Der Kreistag hatte die drei Bewerber zuvor gebeten, ihre medizinischen Planungen, Finanzierungsmodelle und den jeweiligen Unterstützungsbedarf weiter auszuführen. Jede Gruppe stellte ihre Unterlagen in einem einstündigen Termin vor.
Seit November 2025 befindet sich der MCB in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Die Stadt Friedrichshafen hatte im vergangenen Jahr beschlossen, keine weiteren finanziellen Mittel bereitzustellen und sich stattdessen ausdrücklich für eine Kooperation mit der OSK ausgesprochen.
Fokus auf OSK und Ameos
In den kommenden Wochen will der Landkreis vor allem mit der OSK und der Ameos‑Gruppe in vertiefte Gespräche gehen. Beide Konzepte sollen weiter konkretisiert werden. Die endgültige Bewertung der Angebote obliegt dem Kreistag.
Für den 29. April ist eine weitere nichtöffentliche Beratungsrunde im Ausschuss für Verwaltung und Kultur geplant. Anschließend soll die Entscheidungsvorlage für die öffentliche Kreistagssitzung Mitte Mai finalisiert werden. Die finale Abstimmung über den zukünftigen Partner ist für den 13. Mai 2026 in öffentlicher Sitzung vorgesehen. Die darauf folgende Sicherstellungsvereinbarung soll die zukünftige Struktur der stationären Versorgung im Bodenseekreis festschreiben.
cs
