Aufruf für mehr Patientennutzen

Bündnis fordert neue Indikatoren für Behandlungsergebnisse

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Bündnis fordert neue Indikatoren für Behandlungsergebnisse
© Getty Images/simonkr

Mit einem „Aufruf für mehr Patientennutzen im Gesundheitswesen“ haben sich heute die B. Braun-Stiftung, das Beratungsunternehmen Optimedis und weitere Personen aus dem Gesundheitswesen an die Politik gewandt. Sie fordern eine stärkere Fokussierung auf die Messung und Bewertung von Leistungen hinsichtlich ihres Nutzens für die Bevölkerung. Der Aufruf wurde bei der Veranstaltung „Das Ergebnis zählt“ im Berliner Langenbeck-Virchow-Haus verabschiedet. Auch andere Akteure haben die Möglichkeit, sich dem Berliner Aufruf anzuschließen. Unter www.optimedis.de/berlineraufruf gibt es eine Liste der Unterzeichner, die laufend aktualisiert wird. 

Prof. Dr. Alexander Schachtrupp, Geschäftsführer der B. Braun-Stiftung, betonte: „Was im Gesundheitswesen zählt, ist doch das Ergebnis der Interventionen, also der Nutzen für den Patienten. Gemeinsam wollen wir daher erreichen, dass alle Akteure im Gesundheitswesen inklusive der Kostenträger diesen Nutzen auch nachweisen müssen.“ Es müssten Indikatoren entwickelt werden, die für den Patienten relevante und möglichst aggregierte Outcomes widerspiegeln, so Schachtrupp. Außerdem sollten auch die Patienten selbst ihre Erfahrungen und Präferenzen in einer national standardisierten Form einbringen können. „Auf Grundlage dieser Daten können die knappen Ressourcen viel effizienter eingesetzt werden“, sagte Dr. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender von Optimedis. 
 

Autor

 Jens Mau

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