Corona

Corona-Ausbruch: Potsdam ruft Bundeswehr zur Hilfe

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Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam ruft die Bundeswehr zur Bekämpfung des Corona-Ausbruchs am Ernst-von-Bergmann-Klinikum zur Hilfe. Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) bestätigte dies am Ostermontag. 

Die "Potsdamer Neuesten Nachrichten" hatten am Sonntag einen internen Bericht des Robert Koch-Institutes (RKI) zitiert, demzufolge das Ausmaß des Corona-Ausbruchs größer sei als öffentlich eingeräumt. Es gebe mehr als 80 Corona-Patienten, 28 seien gestorben. Nach letzten Angaben des Klinikums vom 7. April wurden auch 103 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet, heißt es weiter in dem Bericht. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich auch Patienten erst im Klinikum angesteckt hätten, sei groß. 

Laut RKI-Bericht sollte überlegt werden, in dem Haus ausschließlich Corona-Patienten zu behandeln. Schubert betonte jedoch am Montag, dass das Krankenhaus nicht zu einem Schwerpunktkrankenhaus für Corona-Patienten werden soll. In der Abwägung drei bestehender Varianten sei einvernehmlich festgelegt worden, dass die Umsetzung einer baulichen und organisatorischen Trennung von Personal und Patienten in einen weißen, einen grauen und einen schwarzen Bereich im Klinikum Ernst von Bergmann erfolgen soll.

Wie die Stadt mitteilt, ist die Zahl der in Potsdam verstorbenen Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, auf 41 gestiegen. (Stand 13. April, 16 Uhr)

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