Zwischenbilanz

Corona droht Asklepios-Geschäft zu belasten

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Corona droht Asklepios-Geschäft zu belasten
© Asklepios

Die Geschäftsentwicklung der Asklepios-Kliniken hat sich Unternehmensangaben zufolge in den ersten neun Monaten 2021 stabilisiert. Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen erwartet Asklepios aber deutliche Auswirkungen auf den Klinikbetrieb. "Trotz unserer positiven Entwicklung in den letzten Monaten ist in Anbetracht der jetzigen Situation absolute Vorsicht geboten", so CEO-Kai Hankeln. Die aktuellen Zahlen zeigten deutlich, dass die Pandemie noch nicht überstanden ist. Verschärft werde die Situation dadurch, dass es aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels und der Verpflichtungen aus der Pflegepersonaluntergrenzenverordnung (PpUGV) aktuell im gesamten Krankenhaussektor weniger betreibbare Intensivbetten gebe als noch vor einem Jahr, so Asklepios.

In den ersten neun Monaten 2021 hat die Asklepios-Gruppe einen Konzernumsatz in Höhe von EUR 3,8 Milliarden Euro erwirtschaftet und liegt damit 24,4 Prozent über dem Vorjahresvergleichszeitraum (9M 2020: EUR 3,1 Milliarde Euro). Aufgrund der erstmaligen Konsolidierung der Rhön-Kliniken zum 1. Juli 2020 sind die Zahlen aber nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar. Das EBITDA betrug 387,9 Millionen Euro (9M 2020: 292,6 Millionen Euro), die EBITDA-Marge 10,2 Prozent (9M 2020: 9,5 Prozent). Das operative Konzernzwischenergebnis EAT betrug EUR 99,2 Millionen Euro (9M 2020: EUR 57,5 Millionen Euro).

Von Januar bis September 2021 behandelten die Gesundheitseinrichtungen der Asklepios-Gruppe insgesamt rund 2,4 Millionen Patienten (9M 2020: 1,9 Millionen), hiervon wurden 554.135 Patienten stationär aufgenommen. Die Anzahl der Bewertungsrelationen erhöhte sich auf 458.214 (9M 2020: 327.025 BWR). Die Materialaufwandsquote ist mit 24 Prozent (9M 2020: 21,8 Prozent) deutlich gestiegen. Die Personalaufwandsquote (9M 2021: 65,5 Prozent; 9M 2020: 65,7 Prozent) bewegte sich auf Vorjahresniveau. 

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