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DGfM hält Vorwürfe für haltlos

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DGfM hält Vorwürfe für haltlos
© Regina Sablotny

In der Debatte um die scharfen Vorwürfe gegenüber den Krankenhäusern hat sich nun die Deutsche Gesellschaft für Medizincontrolling (DGfM) zu Wort gemeldet. "Die Mehrzahl der Thesen von Matthias Schrappe hält einer fachlichen Prüfung nicht stand", bilanziert Autor Ulf Dennler. Im Frühjahr 2020 sei in kürzester Zeit in einer enormen Kraftanstrengung durch Fachgesellschaften und das RKI ein Instrument entwickelt worden, dass die überregionale Koordination der Versorgung von Intensivpatienten gestattet. Die Daten seien hervorragend für die Steuerung der intensivmedizinischen Versorgung auf regionaler und überregionaler Ebene sowie die Berechnung von Prognosen und Simulationen geeignet, schreibt Dennler. "Bei Berücksichtigung der Entwicklung des zugrundeliegenden Datenmodells gibt es keinen Hinweis für eine Manipulation des Datenmodells." Eine unterstellte Manipulation hätte einer Absprache über alle Krankenhäuser hinweg bedurft. "Es ist bedauerlich, dass diverse Medien wie z.B. die WELT solche Thesen unkritisch publizieren und die erforderliche journalistische Sorgfalt bei der Recherche vermissen lassen", so Dennler.

Die gesamte Stellungnahme kann auf der Website der DGfM heruntergeladen werden.

 

Autor

 Florian Albert

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