Covid-19

DIVI fordert harten Lockdown

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DIVI fordert harten Lockdown
Prof. Gernot Marx © DIVI

Die Deutsche Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) drängt auf einen sofortigen und harten Lockdown. "Wir rennen sehenden Auges ins Verderben", so Präsident Professor Gernot Marx in einer Pressemeldung. "Wir müssen von den hohen Zahlen runter! Jetzt. Augenblicklich." Zwei oder drei Wochen harter Lockdown ließen sich ab Montag über die Osterferien gut realisieren. "Das wird zahlreiche Menschenleben retten und noch viel mehr vor lebenslangen Langzeitfolgen durch Covid bewahren."

Laut DIVI-Intensivregister waren gestern noch 1.644 Betten für Covid-19-Patienten in ganz Deutschland frei. Seit dem 10. März ist die Zahl dieser Patienten von 2.727 auf 3.448 gestiegen. "Diese Zahl wird die kommenden zweieinhalb Wochen weiter exponentiell wachsen, egal was wir jetzt tun", so Professor Christian Karagiannidis, der medizinisch-wissenschaftliche Leiter des Intensivregisters. Nach seiner Einschätzung wird die Zahl der Patienten auf mehr als 4.500 auf jeden Fall wieder steigen. "Das ist unvermeidbar. Wird dann ein harter Lockdown beschlossen, schaffen wir es knapp über 5.000 die Kurve wieder zu senken."

Autor

 Florian Albert

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