Steigende Infektionszahlen

DKG: Krankenhäuser brauchen Corona-Flexibilität

  • News des Tages
DKG: Krankenhäuser brauchen Corona-Flexibilität
© pixabay/fernandozhiminaicela

Angesichts der steigenden Zahl von krankenhausbehandlungsbedürftigen Coronafällen fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) von Bund und Ländern, das Maßnahmenpaket zu erweitern, damit die Krankenhäuser flexibel und mit genügend Ressourcen auf die Pandemie reagieren können. Eine Überlastung der Krankenhäuser und ein erneuter Lockdown des gesamten wirtschaftlichen Geschehens solle vermieden werden, heißt es in einer Mitteilung der DKG.

In Widerspruch dazu stünden die vorgesehene Erweiterung der Pflegeuntergrenzenvorgaben, sagt Georg Baum, DKG-Hauptgeschäftsführer. Er fordert: "Statt neue Pflegegrenzen einzuführen, müssten wie im Frühjahr die Bestehenden wieder ausgesetzt werden. Deshalb der Appell an Bundesgesundheitsminister Spahn, die für die nächsten Tage geplante Verschärfungsverordnung nicht in Kraft zu setzen." 

Baum fordert zudem, schon jetzt die finanzielle Absicherung der Krankenhäuser für das gesamte nächste Jahr zu organisieren. Die verkürzte Zahlungsfrist für im Krankenhaus erbrachte Leistungen von fünf Tagen müsse über das Jahr hinaus fortgeführt werden. Auch die MDK-Prüfquote muss laut Baum auf fünf Prozent begrenzt bleiben, auch um MDK-Personal für die Arbeit in Gesundheitsämtern freizustellen. 

Das Robert Koch-Institut hatte 5132 Neuinfektionen gemeldet (Stand 14.10., 8 Uhr). Demnach sei das die höchste Zahl seit April. 

Autor

 Christina Spies

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche



Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich