Hessen

Fachkräftemangel wächst

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Fachkräftemangel wächst
© ©Werner Krueper Fotografie

Bis 2030 werden allein in Hessen 12.000 Pflegekräfte mehr benötigt, als derzeit beschäftigt sind. Das geht aus dem Pflegereport der Barmer hervor. Wie die FAZ berichtet, werde bei dem Report berücksichtigt, dass nur 30 Prozent des Pflegepersonals in Hessen in Vollzeit arbeitet. Zwar werden nicht so viele Vollzeitstellen zu besetzen sein, doch 12.000 Personen werden benötigt um den Bedarf decken zu können. Der höhere Bedarf resultiert aus der wachsenden Zahl dementer Senioren. Zudem sehe der Pflegereport eine wachsende Zahl von Pflegebedürftigen im personal- und aufwandsintensiven Pflegegrad vier. 

Um den Mangel an Pflegekräften zu beheben, reiche der heimische Arbeitsmarkt nicht mehr aus. "Wir brauchen mehr Zuwanderung", zitiert die FAZ den hessischen Landesvorsitzenden des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste, Ralf Geisel. Jedoch fehle es an Pflegediensten an Ressourcen, um es mit dem "bürokratischen Monster" einer Anwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland aufzunehmen. Kurzfristig lässt sich das Problem dadurch jedoch nicht lösen, "vielleicht in 15 Jahren", so Geisel. 

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Fachbeitrag: "Von Mexiko auf den Winterberg": Der Fachkräftemangel ist auch in der Pflege ein großes Problem. Abhilfe schaffen vielerorts ausländische Pflegekräfte, die oftmals von externen Agenturen rekrutiert werden. Für viele Kliniken ist das jedoch zu unpersönlich. Ein Erfahrungsbericht aus Saarbrücken. (Abo)

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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