Die beiden Flensburger Krankenhäuser Diako und St. Franziskus-Hospital treten künftig unter einer gemeinsamen Bezeichnung auf. Mit der kartellrechtlichen Genehmigung übernehmen die Malteser zum 1. März 2026 die Gesamtverantwortung für beide Häuser.
Das neue Verbundkrankenhaus trägt den Namen Malteser Fördeklinikum St. Katharina. Die medizinische Versorgung bleibt an beiden Standorten bestehen. Zur Unterscheidung führt das bisherige Diako den Zusatz „Standort Knuthstraße“, das St. Franziskus-Hospital den Zusatz „Standort Waldstraße“. Mit dem gemeinsamen Namen soll die seit Jahren gewachsene Zusammenarbeit sichtbar werden.
Die Verantwortlichen wollen mit der Namensentscheidung eine einheitliche Identität schaffen, bevor der Neubau im Stadtteil Peelwatt in Betrieb geht. Die Malteser führen beide Standorte dann unter einem organisatorischen Dach. Die künftige gemeinsame Geschäftsführung übernehmen Kerstin Ganskopf und Philipp zu Löwenstein.
Der Name knüpft an Traditionen beider Einrichtungen an. Die Wahl der Namenspatronin soll sowohl christliche Wurzeln als auch eine moderne Ausrichtung der Versorgung abbilden. Katharina von Siena gilt als Patronin der Pflegenden und war für ihr gesellschaftliches Engagement bekannt.
cs
