Pius-Hospital

Fusion in Oldenburg doch möglich

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Fusion in Oldenburg doch möglich
© GettyImages/Cecilie_Arcurs

Das katholische Pius-Hospital in Oldenburg kann doch mit dem Evangelischen Krankenhaus fusionieren. Der katholische Weihbischof und Offizial des Bischöflich Münsterschen Offizialats in Vechta, Wilfried Theising, hatte die Fusion zunächst für unzulässig erklärt. Das wurde nun rückgängig gemacht.

Auch die Entlassung des Verwaltungsrats wurde von der katholischen Kirche im Oldenburger Land wieder zurückgenommen. Nun seien alle Beteiligten wieder zurück ins Boot geholt, berichtet der Norddeutsche Rundfunk (NDR), darunter auch der Verwaltungsratsvorsitzende Josef Lange.

Das Bischöflich Münstersche Offizialat in Vechta selbst teilt dazu mit: "Alle Beteiligten dieses Prozesses, einschließlich der Mitglieder des Verwaltungsrats und des Herrn Weihbischofs, werden rehabilitiert. Das BMO bietet nach heutiger Neubewertung des Sachverhalts an, die Abberufung der Verwaltungsratsmitglieder für die berufene Zeit zurück zu nehmen."  

Lange begrüßte die Entscheidung: Er vermute, dass der Grund für die Kehrtwende ein Gutachten sei, sagte Lange gegenüber dem NDR in Niedersachsen. Es sei von der Stiftung Pius-Hospital in Auftrag gegeben worden und anscheinend zu dem Ergebnis gekommen, dass einer Fusion rechtlich nichts im Weg stehe. Damit hätte Theising keinen Grund mehr, den Zusammenschluss abzulehnen. Der Weihbischof hatte seine überraschende Entscheidung damit begründet, dass die Satzung seiner Ansicht nach keine Fusion mit einem evangelischen Krankenhaus zulasse.

Autor

 Lena Reseck

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