Initiative fordert mehr politische Unterstützung für Intensiv- und Notfallpflege

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Initiative fordert mehr politische Unterstützung für Intensiv- und Notfallpflege
© Getty Images/Sascha Schuermann/Freier Fotograf

Medizinische Fachgesellschaften und Berufsverbände appellieren an die Politik, die Forderungen zur "Stärkung und Zukunft der Intensivpflege in Deutschland" umzusetzen. Obwohl die Vorschläge bekannt seien, habe sich bisher noch nichts getan. "Selbst die in wenigen Wochen umsetzbaren Vorschläge, die ein klares Signal an die Pflegenden senden würden, wurden noch nicht konkret umgesetzt", kritisiert Prof. Felix Walcher, Präsident elect der DIVI. 

Eine Umfrage vom April unterstreiche die Dringlichkeit des Appells. Demnach würden mehr als 30 Prozent der Pflegenden mit dem Gedanken spielen, in den kommenden zwölf Monaten aus dem Beruf auszusteigen. Die Situation müsse dringend verbessert werden, denn anders sei eine durch Personalmangel bedingte Reduktion der Intensivbetten nicht mehr zu verhindern, heißt es in einer Mitteilung. 

Die Lösungsvorschläge, die von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) erarbeitet wurden, sind unter folgenden Schwerpunkten formuliert: 

  • Attraktive Arbeitsbedingungen schaffen
  • Psychosoziale Unterstützung der Mitarbeitenden und Mitarbeiterfürsorge
  • Optimierung der interprofessionellen Teamarbeit
  • Handlungskompetenzen in der Intensivpflege erweitern
  • Berufliche Perspektiven sicherstellen
  • Politischen Einfluss der Pflege stärken

Hier geht es zur im März veröffentlichten Stellungnahme.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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